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Dormagen: Festival Alte Musik startet Projekt an Grundschule

Festival Alte Musik Knechtsteden : Vermittlungsprojekt „König Karotte“ an Christoph-Rensing-Grundschule

Das Vermittlungsprojekt „König Karotte“ des Festivals Alte Musik Knechsteden und der Biologischen Station im Rhein-Kreis-Neuss hat einen Bundeswettbewerb gewonnen. Nun startet das Projekt an der Christoph-Rensing-Schule in Horrem.

Der Verein „Festival Alte Musik Knechtsteden“ hat sich schon lange auf die Fahne geschrieben, auch junge Menschen an Musik heranzuführen. Seit einigen Jahren ist die Christoph-Rensing-Grundschule in Horrem fester Partner bei der Aufführung von Konzerten mit Kindern. In diesem Jahr kommen die Schüler der Grundschule in den Genuss eines besonderen Vermittlungsprojektes, das zu den Gewinnern des Ideenwettbewerbs „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“ zählt. Zusammen mit der Biologischen Station im Rhein-Kreis Neuss bringt der Verein das Projekt mit dem Namen „König Karotte“ auf den Weg.

Mehrere Aktionen sollen im Laufe des Jahres dazu stattfinden, die Kultur, Nachhaltigkeit, Natur und Umweltschutz miteinander vereinen. Grundlage ist das Bühnenwerk „Le Roi Carotte“ – König Karotte – des französischen Komponisten Jacques Offenbach, das in einer adaptierten Version im nächsten Frühjahr von den Schülerinnen und Schülern der Christoph-Rensing-Schule aufgeführt werden soll. „Das lässt sich wunderbar mit Schülern erarbeiten, weil sie ganz viel über Miteinander und demokratische Prozesse lernen können“, erklärt Michael Rathmann, Geschäftsführer des Festivals Alte Musik. Außerdem biete sich das Stück an, um interdisziplinär viele Aktionen dazu durchzuführen. So wurden in der Schule bereits bestehende Hochbeete repariert und zwei neue werden dazukommen, damit die Kinder auf dem Schulhof eigene Möhren anbauen können. „Das war der erste Auftakt des Projektes“, erklärt Rathmann. Viele weitere Aktionen sind geplant, darunter auch Ausflüge zur biologischen Station nach Knechtsteden, um beispielsweise den Lebenszyklus eines Apfelbaumes kennenzulernen und zu begleiten. „Diese Aktionen sind gerade für Kinder toll, die keinen eigenen Garten haben und nun sehen können, wie aus einem Samenkorn eine Karotte wächst.“

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Wenn die Schule in den Sommerferien an den neuen Standort in der ehemaligen Realschule am Sportpark zieht, werden auch die Hochbeete mitziehen. Dort stehe dann auch ein Schulgarten zur Verfügung, der für das Projekt ebenfalls genutzt werden könne. „Wir hoffen, dass die pandemische Situation es zulässt, bald auch wieder mehr machen und mit den Proben für das Stück beginnen zu können“, so Rathmann. Rudolf Brzesina, Leiter der Grundschule, ist froh, den Kindern dieses Projekt anbieten zu können. „Es gibt tolle Gelegenheiten, Schule auch mal anders zu erfahren. Es macht den Kindern großen Spaß. Wir planen von Woche zu Woche und bleiben zuversichtlich.“