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Dormagen: Fast alle Schüler der Henri-Dunant-Schule besuchen die OGS

Schulbetreuung in Dormagen : Fast alle Schüler besuchen die OGS

110 von 116 Schülern der Henri-Dunant-Schule gehen ab Sommer in die Betreuung.

Es ist ein fast unglaubliche Bilanz, die die Verantwortlichen der Henri-Dunant-Grundschule in Delrath vorweisen können: Fast 95 Prozent der Schüler besuchen die Offene Ganztagsschule (OGS). Dieses Ergebnis ergibt sich nach der Auswertung der aktuellen Anmeldungen für die OGS. Demnach werden nach aktuellem Stand 110 der 116 Schüler die Angebote nutzen.

„Wir freuen uns sehr, dass die OGS an der Henri-Dunant-Schule so gut angenommen wird und danken gleichzeitig dem betreuenden Team für ihre hervorragende Arbeit“, erklären die schulpolitische Sprecherin der SPD, Birgit Burdag, und der Delrather Stadtrat Karl-Josef Ellrich. Diese Zahl ist so überragend, weil die OGS-Betreuungsquote für das gesamte Stadtgebiet für den Zeitraum bei durchschnittlich 66 Prozent liegt.

In der OGS erhalten die Kinder nach dem regulären Unterricht ein gutes Mittagessen, werden bei der Erledigung der Hausaufgaben betreut und unterschiedlich gefördert. Zudem können sie Freizeitangebote nutzen. „Alles Dinge, die unseren Kindern guttun und damit Lernchancen und Sozialverhalten fördern“, erläutert Birgit Burdag. Dies gelte insbesondere für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern nicht die Möglichkeit haben, sie optimal zu unterstützen. „Wir sind hier in Dormagen auf einem guten Weg – auch dank der guten und vorausschauenden Arbeit der Verwaltung.“

Bis zum August 2019 wird sich die Anzahl der zu betreuenden Kinder in der OGS der Delrather Grundschule seit dem Schuljahr 2016/2017 um 76 - und damit um 45 Prozent - gesteigert haben. Für einen derartigen Zuspruch sind die vorhandenen Räumlichkeiten aber zu klein, eine geeignete Ausweichmöglichkeit gibt es nicht. Deshalb ist ein Raummodul für eine zusätzliche Gruppe und einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren notwendig. Birgit Burdag: „Ich freue mich, dass im Schulausschuss ein einstimmiger Beschluss zur Bereitstellung der dafür notwendigen finanziellen Mittel ergangen ist.“ Zusätzlich wird ein Lagermodul für die Spielgeräte im Außenbereich angeschafft. 

Durch eine neue Raummoduleinheit fallen laufende Kosten in Höhe von 1800 Euro pro Monat und einmalige Kosten für die Errichtung, Anschlüsse, Fundamente, Baunebenkosten, Innenausstattung in Höhe von 65.000 Euro an. Die Kosten für die Lagermoduleinheit werden derzeit mit ca 3000 Euro kalkuliert.

(schum)