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Dormagen: Erneuter Stromausfall betrifft 400 Haushalte

Netzstörung in Dormagen : Erneuter Stromausfall betrifft diesmal rund 400 Haushalte

Innerhalb von nur vier Tagen hat es im Dormagener Stromversogungsnetz die zweite größere Störung gegeben. Die DLRG beendete im Stadtbad ihr Training, auch Bürger in anliegenden Straßen waren betroffen.

Ein abruptes Ende fand am Donnerstagabend gegen 19.20 Uhr das Training der Dormagener Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Die Schwimmer tappten bei ihrer Übungseinheit im Stadtbad Sammys nämlich plötzlich weitgehend im Dunklen. Nur die Notbeleuchtung spendete noch Licht. Grund war ein längerer Stromausfall im Umfeld der Sportstätte aufgrund einer Kabelstörung an der Robert-Koch-Straße. Die DLRG räumte das Becken, weil die Betriebsanlage des Sammys nicht arbeiten konnte.

Doch nicht nur die Lebensretter im Bad waren betroffen, auch Bürger in diversen nahe gelegenen Wohnstraßen. Stromausfallmeldungen wurden über die digitalen Netzwerke ausgetauscht, Meldungen kamen unter anderem aus der Bahnhofstraße, Knechtstedener Straße, Adolf-Kolping-Straße, Beethovenstraße und Haberlandstraße.

Es war die zweite größere Störung im Dormagener Stromversorgungsnetz innerhalb von nur vier Tagen. Denn schon am Montag, ebenfalls am Abend, hatte es einen Netzausfall gegeben, im Umfeld des Dormagener Bahnhofs. Und der war noch gravierender als der am Donnerstag, wie Carina Backhaus, die Sprecherin der Energieversorgung Dormagen (evd), am Freitag im Gespräch mit unserer Redaktion bestätigte. „Am Montag ab circa 19.30 Uhr waren 800 bis 1000 Haushalte für bis zu zwei Stunden ohne Strom. Grund war eine defekte Muffe“, informierte Backhaus. „Am Donnerstag waren rund 400 Haushalte betroffen. Nach 30 Minuten waren fünf von acht betroffenen Stationen im Stromverteilernetz wieder in Betrieb, nach einer Stunde alle.“ Die Ursachenforschung für die zweite Störung dauerte am Freitagmittag noch an.

Dass es binnen kurzer Zeit zwei so erhebliche Pannen im evd-Netz gegeben hat, sei wohl Zufall gewesen, meinte Backhaus. Einen Zusammenhang zwischen den Problemen gebe es nicht.