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Dormagen: Elektronische Beats am 8. September beim Strabi-Festival

Festival in Dormagen mit 30 DJs : Strabi-Veranstalter setzen auf Newcomer

Am 8. September startet das vierte Strabi-Festival um 14 Uhr – und tatsächlich wieder am Strabi.

Aufgeregt sind sie nicht wirklich, noch nicht. Die Vorbereitungen laufen. Dreiviertel der Festival-Tickets seien verkauft, sagt Veranstalter Valentin Gongoll von Nightwork-Entertainment. Von 3500 Besucher gehen sie aus. Und die können auf drei Bühnen ab 14 Uhr insgesamt 30 DJs und ihr Programm sehen. Doch es ist nicht nur eine Bühne mehr, die aufgebaut wird. Alle Bühnen werden zum ersten Mal aufwendig dekoriert. „An den Dekos haben wir zwei Wochen gearbeitet“, sagt Gongoll. Die Jahre zuvor waren die eher doch eher schmucklos, ausgestattet mit irgendwelchen Planen. Nun also Holz-Deko. Das kostet natürlich.

„Klar, wir haben mehr Geld in die Deko gesteckt und das bei den Künstlern eingespart“, sagt Gongoll. „Denn“, fügt er hinzu, „die ganz Großen, die bei so bekannten Veranstaltungen wie dem Parookaville-Festival auftreten, können wir uns eh nicht leisten. Und da wir mittlerweile wissen, dass unsere Besucher nicht in erster Linie wegen einzelner DJs kommen, sondern überhaupt wegen der Veranstaltung, können wir auch auf die teureren verzichten.“

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Doch natürlich kennen er und sein Kompagnon Simon Rodenkirchen sich in der Szene aus, schauen immer nach neuen Talenten, die ihnen auffallen. Und zwei haben sie jetzt für ihr Festival engagiert: Brooks und Mesto. „Wenn die in ein zwei Jahren zu den Top-Leuten gehören, sind sie bei uns schon aufgetreten“, sagt Gongoll und freut sich über den gelungenen Coup.

Geboten wird den Gästen auch mehr, was die kulinarische Versorgung angeht. Gleich mehrere Foodtrucks werden am See sein. Und wer Abkühlung braucht, für den gibt es nicht nur kalte Getränke, sondern auch jede Menge Wasser, denn bis zum Einbruch der Dunkelheit ist es möglich, ins kalte Wasser zu steigen. Und dass dabei alles gut geht, dafür sorgen Aufsichtskräfte der DLRG. Fünf Tage vor der großen Sause beginnen die Aufbauarbeiten. „Das Festgelände ist natürlich nicht so leicht zu erreichen wie vergangenes Jahr das am Betonwerk oder vor zwei Jahren das auf dem Zuckerfabrik-Gelände“, sagt Gongoll. Da stand alles in zwei Tagen. Wieder werden viele Freunde und Verwandte helfen, die das schon seit Jahren machen. Aber natürlich stehen auch bezahlte Kräfte zur Verfügung. Die Parkplätze am „Strabi“, davon gehen die Veranstalter aus, werden ausreichen. „Die meisten kommen eh mit dem Fahrrad oder aber mit dem Zug“, sagt der 22-Jährige. Denn längst hat sich die Qualität des Festivals herumgesprochen und Fans kommen aus ganz Nordrhein-Westfalen. Für die steht dann am Dormagener Bahnhof wie üblich ein Shuttle-Bus bereit.

30 Euro kosten die Karten im Vorverkauf (u.a. bei der VR-Bank oder über www.strabi.de), an der Tageskasse am 8. September kosten sie dann 35 Euro. Ab kommenden Samstag ist übrigens der Trailer zum Festival zu sehen – auf der Website, auf Facebook und bei You tube.