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Dormagen: Ein-Euro-Jobber dürfen wieder bei der Tafel arbeiten

Nachgefasst : Ein-Euro-Jobber dürfen wieder bei der Tafel arbeiten

Ende April wurden die Ein-Euro-Jobber von jetzt auf gleich von ihrem Einsatz bei der Dormagener und der Grevenbroicher Tafel abgezogen.

Die Anweisung des Jobcenters, der Arbeit aus Gründen des Corona-Schutzes fern zu bleiben, beeindruckte die Betroffenen aber wenig, die elf Mitarbeiter in Dormagen und die 18 in Grevenbroich kamen trotzdem freiwillig – und ohne Aufwandsentschädigung – weiter zur Arbeit.

Kurz nach den Berichterstattungen unserer Redaktion trat eine Kehrtwende ein, wie Claudia Manousek, die Vorsitzende der Dormagener Tafel, auf Nachfrage erläutert: „Das Ein-Euro-Projekt für die Tafeln wurde schon eine Woche darauf wieder freigeschaltet.“

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe habe sich bei ihr nach dem Problem erkundigt, ebenso hatte sich Bürgermeister Erik Lierenfeld für die Tafel eingesetzt. „Nur mit diesen Mitarbeitern können wir das Angebot aufrecht erhalten“, sagte Manousek, die entsetzt über den plötzlichen Abzug der Mitarbeiter trotz aller Corona-Maßnahmen der Tafel war: „Wir haben die Ausgaben so umgestaltet, dass sie kontaktarm verlaufen, immer nur ein Kunde den Raum betritt und auch die Mitarbeiter geschützt werden.“

(cw-)