Orden für Dormagener Ehrung für die Stadt der Helfer

Meinung | Dormagen · Die Europäischen Schützen haben mit Erik Lierenfeld und Martin Voigt zwei Dormagener für ihren Einsatz in der Ukraine-Hilfe ausgezeichnet. Warum es keine individuelle Ehrung ist.

 Martin Voigt (2. v.l.) und Erik Lierenfeld (daneben) bei der Präsentation des „Dormagen Tags“ 2018.

Martin Voigt (2. v.l.) und Erik Lierenfeld (daneben) bei der Präsentation des „Dormagen Tags“ 2018.

Foto: Georg Salzburg(salz)

Schade, dass die Europa-Schützen am Freitag ihre Jahrestagung nicht in Dormagen abgehalten haben. Der heimische Rahmen wäre perfekt gewesen für die besondere Ehrung, die Erik Lierenfeld und Martin Voigt zuteil geworden ist. Die beiden standen stellvertretend für ganz Dormagen auf der Bühne der City-Kirche in Mönchengladbach, um für ihr Engagement in der Ukraine-Hilfe ausgezeichnet zu werden. Lierenfeld als Bürgermeister einer Stadt, die beispielhaft schnell und unkompliziert reagiert statt diskutiert hat. Voigt als Beispiel für das enorme ehrenamtliche Engagement von vielen Bürgern. Dormagen gilt als Sportstadt. Sie ist aber auch eine Stadt der Helfer!

In dieser Krise sind Schützen, Verwaltung, Bürgerschaft eine besondere Symbiose eingegangen, auch über alle Parteigrenzen hinweg. Da kooperiert der ehemalige CDU-Bürgermeister wie selbstverständlich mit seinem SPD-Nachfolger und umgekehrt, hält die Laudatio in Mönchengladbach auf ihn und dessen Genossen Voigt. Im übertragenen Sinne dürfen sich alle helfenden Dormagener die Silbernen Verdienstorden umhängen.

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