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Dormagen: Das Umweltbewusstsein am Norbert-Gymnasium Knechtsteden

Leitbild des Norbert-Gymnasiums : Das Umweltbewusstsein am NGK in Dormagen

Sich für die Umwelt einzusetzen, ist am Norbert-Gymnasium Knechtsteden nichts Außergewöhnliches, sondern entspricht dem christlichen Verständnis von Trägerverein, Schulleitung, Lehrern und Schülern.

Daher unterstützt auch Schulleiter Johannes Gillrath den Einsatz seiner Schüler in der Projektgruppe „Fridays for Future“ sowie im Erasmus-Plus-Projekt: „Wir wollen die Schüler darin fördern, selbstständige Entscheidungen zu treffen“, führte Gillrath im März 2019 an. Grundlage dafür sei die katholische Schöpfungslehre: „Wir sind als katholisches Gymnasium daran interessiert, unsere jungen Menschen in diesem Sinne zu prägen“, argumentiert er die Freistellung der Schüler. Am NGK besteht seitdem eine aktive „Fridays-For-Future-Gruppe“, die von Lehrer Ben von Berg begleitet wird. Sie kooperiert mit der Dormagener Ortsgruppe des BUND, die das „Klasse-Klima-Projekt“ unterstützt.

In Planung ist zudem ein „Veggie-Day“, an dem einmal in der Woche bewusst saisonales und fleischloses Essen mit regionalen Zutaten angeboten werden soll. Geplant ist ebenso eine „Kleidertausch-Party“, fest gebucht ist die erneute Teilnahme am Sauberhaft-Tag der Stadt am 14. März. Die vor wenigen Monaten von Schülern konzipierte „Ocean-Bottle“, mit der der Gebrauch von Plastikflaschen reduziert werden soll, ist bereits 350 Mal verkauft worden.

Ob als „Fair-Trade-School“ seit 2014 oder Förderung des Fairen Handels durch das Schülerfirma-Kaffeeprojekt der „Fair-Trade Company“: Im Norbert-Gymnasium mitten in der Natur wird auf die Umwelt und den möglichst schonenden Umgang mit Ressourcen viel Wert gelegt. So besuchten während der Fairen Woche im September 2018 auch Vertreter des Fairen Handels aus Südamerika das Norbert-Gymnasium – mit der Botschaft: „Man muss kein Superheld sein, um etwas in der Gesellschaft zu bewegen.“

Zum täglichen Klimaschutz am NGK gehört das Blockheizkraftwerk. „Ca. 60 Prozent der von der Schule und dem Kloster benötigten Wärme werden über Biomassegas in unserem Grundlastwärmekraftwerk erstellt, das der Straberger Bauer Lemper betreibt“, sagte J. Andreas Werhahn, Vize-Vorsitzender des Trägervereins. Durch die Photovoltaikanlage auf den Dachflächen des NGK produziert das Gymnasium seinen Strom zu ca. 25 Prozent selbst.