Dormagen: Das Strabi-Festival wird am Strand des Straberger Sees aufgebaut

Großveranstaltung am Straberger See : Aus Strand wird Festival-Zone

Arbeiten am „Strabi“ laufen auf Hochtouren. Die große Herausforderung: der Aufbau auf Sand. Samstag sollen dort 3500 Fans feiern.

Viel zu tun gibt’s am Straberger See: Die Aufbauarbeiten für die neue Auflage des „Strabi-Festivals“ laufen auf Hochtouren. Der Startschuss für die aufwendigen Arbeiten fiel bereits am Wochenende, als die letzten Badegäste das Areal verließen. „Wir sind seit Sonntagabend hier, am Montagmorgen um 6 Uhr ging es dann richtig los mit dem Aufbau der Bühnen“, sagt Valentin Gongoll. Er veranstaltet und organisiert das „Strabi-Festival“ gemeinsam mit Simon Rodenkirchen. Beide stellen die Großveranstaltung mit im Schnitt 20 Helfern pro Tag auf die Beine – und campen auf dem Festival-Areal, auch um eine Nachtwache zu halten.

Bis spätestens Samstagmittag muss alles stehen: Ab 14 Uhr soll am Strand zur Musik mehrerer DJs an gleich drei Bühnen gefeiert werden. Vor eine große Herausforderung stellt die Helfer der Aufbau auf dem sandigen Untergrund. „Wir brauchen jede Minute“, sagt Valentin Gongoll. In den vergangenen Jahren hatte sich der Aufbau leichter gestaltet: Die Wagen mit dem Equipment für die Bühnen konnten direkt am Ort des Geschehens vorfahren, die Teile entsprechend abgeladen werden. Diesmal gestaltet sich das Ganze etwas komplizierter: Mit einem geländegängigen Gabelstapler werden etwa die Komponenten für die drei Bühnen an den Strand des Sees gefahren.

Am Rande der 2500 Quadratmeter großen, eingezäunten Veranstaltungsfläche werden sie wie ein großes Puzzle zusammengesetzt. „Wir haben im Vorfeld einiges vorbereitet, beispielsweise die Deko-Elemente für die Hauptbühne“, berichtet Gongoll. Die Kulisse soll diesmal perfekt zum Strand passen und Lust auf Party machen. „Die Kulisse ist diesmal noch schöner zum Feiern“, verspricht Gongoll. Das dürfte die Besucher freuen: Bereits mehr als drei Viertel aller Eintrittskarten sind dem Veranstalter zufolge verkauft. „Unser Festival ist für 3500 Besucher ausgelegt. Ich gehe davon aus, dass wir der Zahl am Samstag sehr nahe kommen werden.“

Eine Besonderheit am „Strabi“: Diesmal sollen die 30 geladenen Künstler – darunter DJs, DJ-Duos und andere „Stimmungsmacher“ – auf drei Bühnen auftreten. „Wir haben eine Bühne für etwas härtere Musik“, kündigt Gongoll an. Der Veranstalter weiter: „Die Bühnen und die Lautsprechertechnik werden so ausgerichtet, dass die Musik nicht in alle Richtungen schallt.“ Wer direkt vor einer der Bühnen feiert, soll nur die Musik hören, die dort jeweils auch gespielt wird.

Und den Aufwand beim Aufbau? „Den nehmen wir gerne in Kauf“, betont Gngoll und spricht damit für das gesamte Team, das am Veranstaltungstag selbst aus bis zu 150 Helfern bestehen wird – das Sicherheitspersonal mit eingerechnet. In die Organisation des beliebten Festivals mit Schwerpunkt auf elektronischer Musik fließen Erfahrungswerte: Bereits vor einigen Jahren fand die Veranstaltung am Straberger See statt. Insofern lässt sich die neue Auflage als „Rückkehr zum ,Strabi’“ bezeichnen. Valentin Gongoll und Simon Rodenkirchen wollen jetzt alles daran setzen, dass die Sause pünktlich steigen kann: „Wir werden rechtzeitig fertig.“

Mehr von RP ONLINE