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Dormagen: Covestro organisiert wegen Corona virtuellen Sicherheitstag

Unternehmen in Dormagen : Covestro organisiert wegen Corona virtuellen Sicherheitstag

Die Mitarbeiter im Chempark Dormagen konnten sich unter anderem in einem interaktiven Nachbau des Atriums der Unternehmenszentrale mithilfe von Videos, Audio-Dateien, Vorträgen, Trainings und Schulungen vom Arbeitsplatz aus mit den Themen Sicherheit und Gesundheit beschäftigen.

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass der regelmäßig stattfindende Sicherheitstag beim Werkstoffhersteller Covestro diesmal in anderer Form aufgezogen wurde, auch für die Beschäftigten im Chempark Dormagen. Der Sicherheitstag wurde zweigeteilt: in ein virtuelles Ereignis für alle Beschäftigten aus Deutschland und der Schweiz und in einen weiteren Teil mit sogenannten „Safety Talks“ in den Produktionsbetrieben und den administrativen Bereichen in Nordrhein-Westfalen.

Der virtuelle Teil spielte sich nach Unternehmensangaben in einem interaktiven Nachbau des Atriums der neuen Covestro-Hauptverwaltung ab. Videos, Audio-Dateien, Vorträge, Trainings und Schulungen luden dazu ein, sich vom Arbeitsplatz aus mit Sicherheit und Gesundheit zu beschäftigen. Das funktionierte auch aus dem Homeoffice heraus. So gab es zum Beispiel Tipps für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz oder auch Mitmachangebote für mehr Bewegung im Alltag. Besucher konnten sich außerdem über das Thema Gefahrenquellen am Arbeitsplatz informieren. Ein Vorteil: Das virtuelle Angebot war in diesem Jahr weit über den eigentlichen Sicherheitstag hinaus noch online verfügbar, so dass die Angebote von allen Covestro-Mitarbeitern an ausgiebig genutzt werden konnten.

In Dormagen, Leverkusen und Krefeld wurde das virtuelle Angebot um Gespräche zum Thema Sicherheit in den Werken ergänzt. Rainer Buse, Head of Technical Asset Management bei Covestro in Dormagen, besuchte die Produktionsbetriebe im Chempark, um mit der Belegschaft vor Ort über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu diskutieren. Die Gespräche drehten sich nach Covestro-Angaben unter anderem um die Corona-Pandemie, die Umsetzung des Fremdschutzkonzeptes, die Stimmung unter den Mitarbeitern in den letzten Monaten sowie die im Vergleich zum vergangenen Jahr verbesserte Sicherheitsbilanz.

Denn die Zahl der meldepflichtigen Unfälle im ersten Halbjahr ist bei Covestro in NRW im Vergleich zum Vorjahr gesunken – in den Monaten März und Mai passierte nach Unternehmensangaben kein einziger meldepflichtiger Unfall in den nordrhein-westfälischen Betrieben von Covestro. Produktionsvorstand Klaus Schäfer freut sich über die positive Entwicklung: „Wir wollen die Rate meldepflichtiger Unfälle weiter Richtung Null senken und lebensverändernde Ereignisse bei Covestro komplett vermeiden.“

(ssc)