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Dormagen: Chempark-Azubis sammeln Leergut für gute Zwecke

Für gute Zwecke in Dormagen : Chempark-Azubis sammeln Leergut

Sie stellten eine Pfandtonne auf und der Erlös wird nun an das Tierheim Dormagen und an das Haus der Lebenshilfe Dormagen gespendet – jeweils 600 Euro.

Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) und Auszubildende von Covestro haben zusammen mit Auszubildenden von Currenta, Bayer und Lanxess eine Pfandflaschen-Aktion ins Leben gerufen. Über zwei Jahre hinweg wurde Leergut in einer Pfandtonne gesammelt. Der Erlös wird nun an das Tierheim Dormagen und an das Haus der Lebenshilfe Dormagen gespendet – jeweils 600 Euro.

Den Jugend- und Ausbildungsvertretern war beim täglichen Aufräumdienst aufgefallen, dass viele Pfandflaschen liegen blieben. Anstatt die Flaschen in den Müll zu werfen und somit auch das Pfandgeld zu verlieren, suchten die jungen Beschäftigten nach einer Alternative. Und fanden sie: Sie ließen eine Pfandflaschen-Tonne in das Ausbildungszentrum am Dormagener Werksgelände aufstellen und boten so eine Entsorgungsmöglichkeit für die Flaschen an. „Wir haben echt toll zusammengearbeitet. Die Teilnehmer der Berufsorientierung haben die Tonne bemalt, und die Schlosser haben die Rohrmontage übernommen, damit man die Flaschen besser einwerfen kann", erzählt Ellen Simshäuser. Sie hat vor zwei Jahren bei der Currenta gearbeitet und war dort in der Jugend- und Ausbildungsvertretung aktiv. Heute macht sie eine Ausbildung als Chemielaborantin bei Covestro.

Babette Terveer, Vorsitzende des Tierheims Dormagen, bedankte sich für die Hilfe: „Finanzielle Unterstützung ist für uns immens wichtig, um alle Tiere versorgen und Futter wie Pflegeutensilien anschaffen zu können." Auch Olaf Ackerschott vom Haus der Lebenshilfe freute sich: „Spenden setzen wir ein, um interne Projekte zu finanzieren, die unmittelbar den Bewohnern unseres Hauses zu Gute kommen. Außerdem haben wir insbesondere in den letzten Monaten neues Spiel- und Beschäftigungsmaterial angeschafft, um während der corona-bedingten Schließung der Werkstatt die Zeit für die Bewohner erträglicher zu machen.“

(NGZ)