In Dormagen CDU fordert Rad- und Rollatorweg entlang des Limes

Dormagen · Der Limesweg, am Rhein entlang zwischen Rheinfeld und Zons, gleicht einem Trampelpfad. Die CDU Dormagen fordert nun die Stadt auf, zu prüfen, ob ein Rad- und Rollatorweg entlang des alten Limes gebaut werden kann.

 Der Limesweg ist mit Fahrrad oder Rollator nur schwer befahrbar.

Der Limesweg ist mit Fahrrad oder Rollator nur schwer befahrbar.

Foto: CDU

Dieser soll entlang des Limes vom Rheinfeld bis zur Fähre Zons angelegt werden und dann in den zu sanierenden Weg zum Stürzelberger Grind  weiter verlaufen.

„Der Limes ist das älteste und größte historische Bauwerk, welches Deutschland besitzt. Er war jahrhundertelang die europäische Außengrenze des römischen Reiches, ein großartiges Bodendenkmal zwischen Nordsee und Schwarzem Meer“, erklärt Fraktionsvorsitzender Kai Weber. Der niederrheinische Limes soll Weltkulturerbe und bereits in den kommenden Monaten in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen werden. „Wir erwarten, dass der Radweg entlang des niedergermanischen Limes an der natürlichen Flussgrenze fortgeführt und bei uns ebenfalls parallel zum Flussufer ein vom LVR mitfinanzierter Radweg geplant wird. Die Besonderheit in Dormagen ist, dass der Rhein in der Römerzeit häufiger sein Bett veränderte“, so Weber.

„Den genauen Verlauf des Weges sollten wir nach den wissenschaftlichen Ausarbeitungen der Historiker Dr. Strasser von der Uni Trier und Prof. Dr. Kirchhoff von der Uni Dortmund darstellen und zu einem späteren Zeitpunkt auf Erläuterungstafeln auch vermitteln“, schlägt die Fraktion vor. So könne man einen ein Teil der Dormagener Geschichte sichtbarer für alle Besucher und Ortsansässige darstellen und den „Verlauf eines Verbindungsweges begründen“.

(NGZ)
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