Kunst in Dormagen Das sind die Sieger der D’Art-Ausstellung 2021

Dormagen · Die Bewertung der Werke zum Thema „Im Rausch der Sinne“ lief diesmal in zwei Altersgruppen. In der Ü25 siegte Markus Nicolini, bei den Jüngeren Johana Gebru Desta. Das sind die prämierten Werke.

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Das sind die Sieger der D’Art-Ausstellung 2021

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Foto: Sebastian Pototzki

Die D‘Art, die größte Gemeinschaftsausstellung von Dormagener Künstlerinnen und Künstlern, hatte das Thema „Im Rausch der Sinne“ und wurde erstmals als Online-Wettbewerb durchgeführt. Auch die Ausstellung ist nur im Internet zu sehen (dormagen.de/dart21). Insgesamt haben es 110 Werke von 60 teilnehmenden Künstlern in die Ausstellung geschafft. Im Amphitheater hinter dem Kulturhaus ehrte Bürgermeister Erik Lierenfeld nun die Sieger und deren Arbeiten für die D‘Art 2021. Er verglich dabei grundsätzlich die Teilnahme mit Olympia und dem Motto dort: „Dabei sein ist alles.“

Weil der Schirmherr der aktuellen D‘Art, der Steuerberater Reinhard Knauft, beim Ehrungstermin nicht dabei sein konnte, dankte seine Ehefrau Angelika den Juroren und Organisatoren und nahm zusammen mit dem Bürgermeister die Ehrung vor. In der Gruppe der 16- bis 25-Jährigen gewann Johana Gebru Desta aus Worringen mit dem ausdrucksstarken Foto „Das Auge des Betrachters“. Den zweiten Platz errang Lasse Gernoth aus Straberg mit „Im Sinne der Straße“. Er belegte auch zusammen mit Alina Neef aus Worringen den dritten Platz. Alle vier waren Schülerinnen und Schüler einer Klasse und haben gerade an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule Nievenheim ihr Abitur bestanden. Sie verdanken viele Anregungen und Online-Hilfestellungen ihrer Kunsterzieherin Martina Storm, die mit der Düsseldorfer Künstlerin Melanie Guthe, dem Pulheimer Multimedia-Künstler Holger Hagedorn und dem Zonser Künstler Ulrico Czysch auch die Jury bildete. Der Zonser wurde vom Bürgermeister mit einem üppigen Präsentkorb bedacht, weil er zusammen mit den Künstlerinnen Irmela Hauffe und Maja Wojdyla und dem Kulturbüro Dormagen die Organisation bewältigt hatte.

Alle Siegerarbeiten der jüngeren Gruppe sind Fotos. Lasse Gernoth (20) zum Beispiel hatte gleich serienweise Obdachlose in Köln, etwa auf der Hohe Straße, fotografiert und drei beeindruckende und irgendwie auch bedrückende Porträts für sein Kunstwerk „Sinne der Straße“ zusammengestellt.

Auch bei der Ehrung „Ü 25“ gewann ein Foto: „Rausch der Sinne – fühlen, spüren, hören“ ist ein farbenprächtiges Massenfoto von einem „Holi Festival of Colours“. Mit ihm gewann der 52-jährige Markus Nicolini aus Hackenbroich den ersten Preis. Er beschäftigt sich seit gut 20 Jahren intensiv mit der Fotografie. Mit einer aufregenden „Rushhour“ in Acryl auf Leinwand schaffte Beate Limbrock aus Ückerath den beachtlichen zweiten Platz, während das geradezu poetische Aquarell „Klangfarben“ von Sandra Kamenz aus Stürzelberg den guten dritten Platz belegte.

Zum Ende der Siegerehrung gab Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld einen Ausblick auf die D‘Art 2022. Sie steht unter dem Motto „In neuem Licht“ und ist wiederum für alle offen, die im Stadtgebiet wohnen oder dort künstlerisch aktiv sind. Bis zu maximal drei Kunstwerke dürfen von kreativen Köpfen eingereicht werden.

 Die Erstplatzierten der beiden Wertungsgruppen stellten sich mit ihren Werken dem Fotografen. Obere Reihe von links: Beate Limbrock (Zweite Ü25), Markus Nicolini (Sieger Ü25), Angelika Knauft (Gattin des Schirmherrn Reinhard Knauft), Bürgermeister Erik Lierenfeld, Sandra Kamenz (Dritte Ü25); vordere Reihe von links: Lasse Gernoth (Zweiter und Dritter U25), Alina Neef (Dritte U25) und Johana Gebru Desta (Siegerin U25).

Die Erstplatzierten der beiden Wertungsgruppen stellten sich mit ihren Werken dem Fotografen. Obere Reihe von links: Beate Limbrock (Zweite Ü25), Markus Nicolini (Sieger Ü25), Angelika Knauft (Gattin des Schirmherrn Reinhard Knauft), Bürgermeister Erik Lierenfeld, Sandra Kamenz (Dritte Ü25); vordere Reihe von links: Lasse Gernoth (Zweiter und Dritter U25), Alina Neef (Dritte U25) und Johana Gebru Desta (Siegerin U25).

Foto: Sebastian Pototzki

Erstmals findet die damit verbundene Ausstellung sowohl live in Präsenz als auch in digitaler Form statt. „Bei mehr als 4000 Zugriffen auf die Webseite der aktuellen D‘Art möchten wir an der virtuellen Ausstellung als begleitender zusätzlicher Plattform im kommenden Jahr festhalten“, begründet Dormagens Kulturdezernent Torsten Spillmann diese Premiere.

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