Dormagen- Boule mit Hermann Gröhe bei der CDU Nievenheim

Boule-Spielen : Hermann Gröhe greift zur Kugel

Die CDU Nievenheim konnte zu ihrer traditionellen Sommerveranstaltung in launiger auch den Bundestagsabgeordneten begrüßen.

Treffen sich zwei Kugeln, entsteht ein leises metallisches Klirren – und jeder weiß: Hier wird Boule gespielt. Zu diesem Gesellschaftsspiel lud die CDU Nievenheim ihre Mitglieder und interessierte Bürger bei ihrer Sommerveranstaltung auf der Boulebahn hinter der Gaststätte „Manes am Bösch“ ein. Bei ausgelassener Stimmung, Häppchen und Wein konnten die Anwesenden in einem kleinen Turnier ihr Geschick gegen CDU-Bundestagsmitglied Hermann Gröhe unter Beweis stellen. Die Veranstaltung bot außerdem genügend Raum für gesellige Gespräche, noch während der anhaltenden Sommerpause.

„In der sommerlichen Zeit ist das Boule-Spielen eine schöne Tradition, wofür ich der CDU Nievenheim sehr dankbar bin“, erzählt Gröhe, dem einige Glückstreffer gelangen. Doch auch die anderen Mitglieder bezeichnen sich als Gelegenheitsspieler. „Das macht es gerade so spannend, und der Spaß an der Freud steht im Vordergrund“, erklärt Barbara Brand, die Vorsitzende der CDU Nievenheim. Und der Spaß stand den Anwesenden sichtlich ins Gesicht geschrieben. „Lachen und Reden ist noch viel wichtiger als das Werfen“, so Gröhe.

Den einen oder anderen packte auch der Ehrgeiz, denn immerhin wurden am Ende des Abends ein Damen- und ein Herrenpokal verliehen. Wer nach maximal sechs Runden am besten abschnitt, ging als Sieger hervor. „Es gab schon oft spannende Stechen am Ende, wenn die Betriebstemperatur erst einmal erreicht ist“, freute sich Brand. Turniergewinner waren nach spannendem Wettkampf diesmal Hannelore Feckler und Friedhelm Eickelkamp. Doch es war vielleicht das letzte Turnier in Ückerath: „Die Bahn ist renovierungsbedürftig und die Kirmesgesellschaft überlegt, ob sie wieder instand gesetzt werden soll“, erzählt Brand.

Die bunte Themenmischung in vertrauter Runde diente den Mitgliedern, neue Kraft zu tanken. „Die Sommerpause tut der Politik gut und hilft, einen Gang rauszunehmen“, sagt Gröhe und fügt hinzu: „Oft geht es hektisch umher“. Vor allem, wenn er auf die anhaltenden Unsicherheit gegenüber der Großen Koalition blicke. Während der Sommerpause verbrachte Gröhe zwei Wochen mit seiner Familie in Holland, aber mit Unterbrechung. „Ich musste für eine Sondersitzung nach Berlin reisen“, sagt der örtliche Bundestagsabgeordnete. Doch nun fiebert er dem Neusser Schützenfest entgegen. „Es sind jeden Tag Veranstaltungen – vom König durfte ich mich bereits über einen Orden freuen“, sagt er. Weiter: „Da wird einem das Gemeinschaftsgefühl bewusst“.

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