Dormagen: Ampel an der Zufahrt zur Autobahn 57 geht wieder in Betrieb

Neustart an der A 57 in Dormagen : Ampel an Autobahn-Zufahrt geht wieder in Betrieb

Zweieinhalb Monate lang waren die Ampelanlagen an den Dormagener Zufahrten zur Autobahn 57 außer Betrieb, am heutigen Dienstag sollen sie wieder angeschaltet werden. Das bestätigte Volker Gronau aus der Verkehrszentrale des Landesbetriebs Straßen NRW auf Anfrage.

Allerdings wird die Anlage, die den Zufluss zur Autobahn regulieren und den Verkehr so möglichst flüssig halten soll, erstmal eine Zeitlang unter Beobachtung stehen. Sogar Videoaufnahmen sollen gemacht werden. Denn der eigentliche Start Mitte September war gründlich missglückt. Die Digitalanlage hatte nicht alle herannahenden Autos erkannt und die Verkehrsteilnehmer mit irreführenden Anzeigen zum Abbremsen gebracht. Statt Staus zu verhindern, hatte die Technik Stockungen verursacht, die zu stark verstopften Zufahrtsstraßen geführt hatten. Der Landesbetrieb hatte schnell reagiert und das Projekt vorerst gestoppt.

Inzwischen sei die Software des Ampelsteuerungsprogramms von der zuständigen Herstellerfirma überprüft und überarbeitet worden, berichtete Volker Gronau – und fügte gleich an, „dass das nicht heißt, dass das die letzte Prüfung war“. Und wenn es erneut nicht klappe, werde die Anlage auch erneut abgeschaltet. Im Blick behalten werde die Behörde nach der Aktivierung der Zuflussampeln an der A 57 auf jeden Fall auch die Verkehrssituation im „nachgeordneten Netz“, wie es Gronau ausdrückt. Heißt: Die Auswirkungen auf die Situation auf den Zufahrtsstraßen soll ebenfalls betrachtet werden. Denn gerade darüber hatte es beim ersten Versuch reichlich Beschwerden gegeben.

Die Rahmenbedingungen für den neuen Anlauf sind nicht einfach. Wetter und Dunkelheit, vorweihnachtlicher Einkaufsverkehr und Anwesenheit der meisten Berufspendler, weil kaum jemand derzeit Urlaub macht, führen zu viel Betrieb auf den Straßen.