1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Digitalisierung in Dormagen: Ausschuss startet mit Videokonferenz

Digitalisierung in Dormagen : Ausschuss startet mit Videokonferenz

Der heutige Mittwoch ist politisch gesehen ein besonderer Tag in Dormagen: Denn zum ersten Mal tagt ein Digitalisierungsausschuss.

Nach der Kommunalwahl hatte Bürgermeister Erik Lierenfeld angekündigt, einen solchen speziellen Ausschuss initiieren zu wollen, um der in alle Lebensbereiche hineinwirkenden Digitalisierung Rechnung zu tragen. „Digitalisierung ist ein wichtiges Thema, das die Gesellschaft nicht erst seit der Corona-Pandemie vermehrt begleitet und beschäftigt“, so Lierenfeld. Aufgrund der Pandemie findet die erste geplante Sitzung aber aktuell nicht statt. Stattdessen gibt es einen Austausch der Mitglieder – digital per Videokonferenz.  Lierenfeld: „Bindende Beschlüsse können in dem Format nicht gefasst werden, aber zumindest werden die Themen diskutiert und soweit notwendig, Empfehlungen ausgesprochen, die von der Verwaltung aufgegriffen werden sollen.“In der Videokonferenz soll zunächst der Sachstand der Digitalisierung in Dormagen erörtert werden. Dazu gehören beispielsweise die Erfahrungen im Homeoffice oder aber der Stand der Digitalisierung an Schulen. Die Mitglieder des Ausschusses werden sich aber auch direkt intensiver mit den verschiedenen Themen der Digitalisierung beschäftigen. Die Verwaltung wird bei diesem Termin auch darüber informieren, dass die Prüfung von Video-Terminen im Rathaus aufgenommen wird. So könnten in Zukunft Termine nicht nur online vereinbart, sondern auch durchgeführt werden. Die Bürger müssten dann für bestimmte Anliegen nicht mehr unbedingt ins Rathaus kommen; der Termin würde als Videotelefonie oder -konferenz abgehalten werden. Erste Überlegungen gehen in Richtung einer Browserlösung, sodass der Termin auch ohne Software oder App in Anspruch genommen werden könnte.

„Die Bürger nehmen viele Dienstleistungen in Anspruch, die bisher die persönliche Anwesenheit im Rathaus erfordern. Nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen Situation ist es daher naheliegend zu prüfen, ob das bestehende Angebot durch virtuelle Termine ergänzt werden kann“, erklärt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

(schum)