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Dormagen: Die neue Jugendleiterin

Dormagen : Die neue Jugendleiterin

Sie arbeitet mit Kindern und jungen Leuten, hilft bei Ferienfreizeiten und Gemeindefesten und betreut die Ehrenamtler: Sarah Busch ist die neue Jugendleiterin der evangelischen Kirchengemeinde Norf-Nievenheim.

Dass sie später einmal etwas mit Kindern machen möchte, wusste Sarah Busch schon lange. Sechs Jahre war die 24-Jährige ehrenamtlich in einer Düsseldorfer Kirche aktiv. Jetzt ist sie Jugendleiterin der evangelischen Kirchengemeinde Norf-Nievenheim. Vergangenen Sonntag durften die Besucher des Gemeindefestes die sympathische junge Frau kennenlernen.

Busch ist der Ersatz für Anke Rauf, die momentan in Elternzeit ist. Wie lange sie bleiben wird, ist noch nicht klar, aber bis zum Sommer auf jeden Fall. Es ist ihr erster Job, nachdem sie in Düsseldorf Sozialarbeit und -pädagogik studiert hat. "Über eine Freundin bin ich an die Stelle gekommen und sehr froh darüber." Busch bringt dank ihrer ehrenamtlichen Arbeit viel Erfahrung mit. So hat sie unter anderem schon Kindergruppen geleitet. "Mit Kindern und Jugendlichen verbindet mich schon lange etwas. Es ist schön, wenn man in eine Jugendgruppe hinein wächst und eine Beziehung zur Gemeinde aufbaut", sagt Busch. Neben der Betreuung Sechs- bis 18-Jähriger gehören noch viele weitere Aufgaben zu ihrem Beruf.

Sie hilft bei Ferienfreizeiten und Gemeindefesten mit, betreut ehrenamtliche Mitarbeiter und muss viel organisieren. "Mit den Ehrenamtlern ist die Zusammenarbeit oft schwierig. Viele von ihnen sind im Abiturstress und haben wenig Zeit", erzählt sie. Helfer kann sie deshalb gut gebrauchen. Besonders die Vorbereitungen für Wochenaktionen nehmen viel Zeit in Anspruch. Bei diesen kocht Sarah mit den Kindern, backt und findet es besonders wichtig, mit ihnen 'raus zu gehen. "Jetzt im Winter ist es oft ungünstig, aber wenn es wärmer wird, möchte ich viel Zeit mit den Kindern im Freiern verbringen", sagt sie. Auch ansonsten hat sie Wünsche fürs nächste Jahr. "Ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit, so dass wir uns gegenseitig in der Gemeinde unterstützen und gut miteinander auskommen", meint sie.

Pläne für die Jugend- und Kinderarbeit hat sie ebenfalls. Im nächsten Jahr soll ein "Kreativkursus" angeboten werden. Busch arbeitet zwanzig Stunden in der Woche in Nievenheim, ist zurzeit dienstags bis donnerstags für die Gemeinde tätig. So hat sie neben ihrer Arbeit noch genug Zeit für sich. Dann backt sie gerne, unternimmt etwas mit Freunden oder verbringt Zeit mit ihrem Freund. Und wer sich mit ihr anlegt, sollte sich auf etwas gefasst machen: Die Düsseldorferin hat den blauen Gurt im Judo.

(NGZ)