Die Dormagener Bier- und Vereinsmeile sehr gut besucht

Schützenplatz Dormagen : Mit kühlem Bier der Hitze trotzen

Trotz der hohen Temperaturen war die Bier- und Vereinsmeile sehr gut besucht.

Bei den heißen Sommertemperaturen am Wochenende weit über 30 Grad sehnten sich wohl Viele nach einer kühlen Erfrischung. Dementsprechend gut besucht war denn auch die 12. Bier- und Vereinsmeile auf der Schützenwiese am Dormagener Schützenhaus. An gut 20 Ständen konnten die Besucher regionale sowie internationale Biersorten probieren.

Dieses Jahr hatte mit Jobst Wierich, Leiter des Chempunktes Dormagen, ein Vertreter der Wirtschaft, die Aufgabe, mit dem traditionellem Fassanstich die Biermeile zu eröffnen. Erstmal wurde dabei ein Zunft Kölsch-Fass angestochen. „Dieses Jahr habe ich mich bewusst für eine kleinere Brauerei entschieden“, sagt Veranstalter Peter Mohrs von Getränke Schmitz.

Mit mehr als 30 Biersorten wurde den Besuchern der diesjährigen Biermeile eine große Auswahl angeboten. Jedes Jahr kommen weitere Sorten hinzu. Neu ist beispielsweise die internationale Biermarke Brooklyn aus den USA sowie das Sünner Kölsch. „Ich versuche immer, möglichst viele heimische Brauereien mit unterzubringen“, sagt der Veranstalter. Der größte Teil wird dabei vom Fass gezapft. „Das ist gerade das Besondere an der Biermeile“, so Mohrs. Jeder Stand wird von Vereinen aus Dormagener und Kölner Umgebung betrieben. Neu ist in diesem Jahr auch der soziale Charakter der Veranstaltung: Pro Bier werden zehn Cent an die Bürgerstiftung Dormagen gespendet.

Für die Musik sorgten zwei DJs. Mit kölschen Lieder sowie einem Mitsingkonzert erzeugten sie eine ausgelassene Stimmung. Eine große Herausforderung stellte im Vorfeld die Hitze mit Temperaturen über 30 Grad dar. Das Aufbauen der Stände erwies sich als schweißtreibende Angelegenheit. Besonders musste aber die Technik gegen die Sonne ankämpfen. „Ich bin froh, dass alles geklappt hat“, sagt Mohrs. Auch der Inhaber der Brauerei „Schluckspecht“ Volker Stüttgen, der im März seine eigene Brauerei in Delhoven eröffnete, besaß einen eigenen Verkaufsstand. Gemeinsam mit dem Nievenheimer Schützenzug, in dem Stüttgen selbst aktiv ist, schenkten sie Kölsch und Altbier aus. „In den letzten Tagen hat die ganze Familie Überstunden geleistet, um genügend Bier zu produzieren“, so Stüttgen. Bereits nach zweieinhalb Stunden haben die „Stüttis“ 200 Liter Bier verkauft. „Es läuft sehr gut“, sagt Stüttgen.

Als wahres Highlight der Biermeile stellte sich das Ballonglühen am Freitagabend heraus. In der Dämmerung wurden drei Heißluftballons auf dem Schützenplatz fahrfertig gemacht, blieben jedoch am Boden stehen. „Durch das Leuchten der Ballons entsteht eine super Atmosphäre“, so Mohrs.

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