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Dormagen: Die Bahn macht mobil

Dormagen : Die Bahn macht mobil

130 neue Park & Ride-Plätze für Pendler am Nievenheimer Bahnhof geplant. Fertigstellung für das Jahr 2010 ansiviert. Weitere Gespräche über Neugestaltung des Dormagener Bahnhofs.

130 neue Park & Ride-Plätze für Pendler am Nievenheimer Bahnhof geplant. Fertigstellung für das Jahr 2010 ansiviert. Weitere Gespräche über Neugestaltung des Dormagener Bahnhofs.

Dormagen Viele mögen angesichts der ICE -Probleme zurzeit über die Deutsche Bahn schimpfen. Die Stadtspitze Dormagen ist voll des Lobes über sie. "Da bewegt sich etwas", stellt Bürgermeister Heinz Hilgers nach erneuten Gesprächen mit der Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft, einer je hälftigen Tochter von Deutscher Bahn und dem Land Nordrhein-Westfalen fest.

Dort wurden jetzt die Weichen für ein weiteres Projekt an den Dormagener Bahnhöfen gestellt. Die Park & Ride-Anlage am Nievenheimer Bahnhof soll jetzt doch aus der Versenkung wieder hochgeholt und verwirklicht werden. Das bestätigte Heinz Hilgers als ein Ergebnis der neuerlichen Gespräche zwischen ihm und der Bahn-Entwicklungs-Gesellschaft.

Ursprünglich waren die Park & Ride Anlagen für die Berufspendler im Zuge des Baus der Nievenheimer Bahngleis-Unterführung geplant. Hilgers: "Die beiden Plätze in der Nähe des Bahnhofs sind Teil des Planfeststellungsbeschlusses."

Doch aus Geldmangel wurden sie bei der Fertigstellung der Unterführung vor rund fünf Jahren nicht realisiert. Doch ganz vergessen waren die Pläne nie, zumal mit dem Wachsen der Orte Nievenheim, Delrath und Ückerath auch der Bedarf für Pendlerplätze stieg, die ihre Fahrzeuge am Bahnhof abstellen und dann mit den Zügen zu ihren Arbeitsstellen fahren.

Die Pläne werden aktualisiert, Fördergelder des Landes und des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) sollen bereit gestellt werden.

Insgesamt sind am Nievenheimer Bahnhof nach Angaben von Stadtpressesprecher Harald Schlimgen 130 Stellplätze. 80 Plätze sollen im Bereich der ehemaligen Ladestraße nahe der Firma Schillings angelegt werden, die weiteren 50 auf der "Delrather Seite" hinter dem Bahnhof auf dem Areal der ehemaligen Kleingartenanlage.

Grundsätzlich so der Bürgermeister, könnte schon recht bald mit dem Bau begonnen werden. Doch müssen jetzt zunächst die Planungen angepasst werden.

"Ich gehe daher davon aus, dass wir die Anlagen im nächsten Jahr planen und dann 2010 realisieren." Der entsprechende Vertrag soll noch im Dezember geschlossen werden.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 28. Oktober, in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)