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Dormagen: Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet

Dormagen : Der Weihnachtsmarkt ist eröffnet

Frau Holle ließ es am Samstag in Dormagen schneien. Vom Balkon des Historischen Rathauses schüttelte sie die Betten aus und bescherte den Kindern auf dem Weihnachtsmarkt eine weiße Überraschung. Der Markt selbst wurde begleitet von weiteren Aktionen zu weihnachtlichen Klängen offiziell eröffnet.

Bis Heiligabend können Besucher der Innenstadt nun auf dem Weihnachtsmarkt vor allem schlemmen. Doch es gibt auch viel zu sehen — zum Beispiel die gemalte Weihnachtsgeschichte an der Rathaus-Fassade.

Kindertagesstätten und Ganztagsschulen haben 24 Bilder vorbereitet und auf diesen die Weihnachtsgeschichte festgehalten. An der Außenfassade des Rathauses sind die nun zu bewundern. Im Rahmen eines Wettbewerbs werden die drei besten Bilder bis Weihnachten prämiert.

Bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Samstag dankte Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann allen Organisatoren für ihre Arbeit. Der Chempark hatte die Finanzierung maßgeblich unterstützt. "Nur durch sehr viel ehrenamtliches und finanzielles Engagement ist dieser Markt möglich. Ich denke, hier wird für alle Besucher etwas geboten", sagte Hoffmann.

Der Bürgermeister verwies auch auf den großen Tannenbaum: "Im vorigen Jahr hatten wir eine Art Weihnachtsbusch. Nun haben wir eine Weihnachtsstange", scherzte er im Hinblick auf die in der Tat etwas spärliche und teils lückenhafte Beschaffenheit der Tanne auf dem Rathaus-Vorplatz. Im Rahmen des Weihnachtsmarktes spielt die Tanne dennoch eine große Rolle. So hat der Lions Club Dormagen sie als Weihnachtswunschbaum genutzt. 240 Wunschzettel warten auf großherzige Dormagener. "Auf jedem Zettel an der Tanne steht der Wunsch eines bedürftigen Kindes", sagt Andrea Lemke von der Werbegemeinschaft Stadt Dormagen. Wer einen Wunsch erfüllen wolle, könne das Geschenk bei "Spa&Garden" an der Kölner Straße abgeben. Die Lions sorgten dafür, dass die Geschenke auch die jeweiligen Kinder erreichten. Eine Versteigerung signierter Handbälle soll für die künftige Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung sorgen.

(NGZ/ila)