Der Rathausbrunnen soll repariert werden

Vor Historischem Rathaus Dormagen : Rathausbrunnen wird überprüft

Der Brunnen vor dem Historischen Rathaus soll in Zukunft wieder sprudeln.

Es tut sich was auf dem Rathausplatz: Seit Montag wird rund um den Brunnen vor dem Historischen Rathaus gebuddelt. Seit Beginn der Brunnensaison 2017, also vor mehr als einem Jahr, musste das Wasser am Brunnen wegen ständigem Wasserverlust abgestellt werden. Seither sprudelt der 1988 in Betrieb genommene Rathausbrunnen nicht mehr. Das soll sich ändern, wie der Kulturausschuss einstimmig Ende Mai beschlossen hatte.

Bisher waren jedoch keine Arbeiten am Brunnen zu erkennen, was auch an der konjunkturellen Hoch-Lage und der schlechten Verfügbarkeit der Handwerker gelegen habe, so Stadt-Pressesprecher Max Laufer: „Jetzt werden die Leitungen und die Pumpe genau überprüft, um das Ausmaß des Schadens festzustellen“, erklärt Laufer, der von einem „chirurgischen Eingriff am historisch bedeutsamen Bestand“ spricht. Da das Ergebnis noch nicht feststeht, möchte sich der Stadtsprecher weder zu Kosten noch zum Zeitrahmen der Instandsetzungsarbeiten äußern. Nur so viel: „Es ist schön, dass es jetzt sichtbar weitergeht.“

Im Mai hatte es noch so ausgesehen, dass das Wasser-Kunstwerk aus Kostengründen nur als Stele erhalten werden sollte – so der Verwaltungsvorschlag. „Wir wissen nicht genau, warum er kaputt ist, daher können wir auch nicht sagen, wie teuer das nötige neue Leitungssystem ist“, hatte Kulturdezernentin Tanja Gaspers erklärt. Geschätzt wären es etwa 8000 Euro, ohne die Pflasterarbeiten der TBD. Alle Kulturausschussmitglieder stimmten für den Erhalt als Brunnen.

Guido Schenk, der sich wie Udo Bünz und Peter Scheuss spontan bereit erklärt hatte, die Betriebskosten für ein Jahr zu übernehmen, ist hoch erfreut über die Arbeiten, gerade weil seine Nachfrage an die TBD vor vier Tagen eher abwartend beantwortet wurde: „Toll, dass sich dort jetzt etwas tut. Und natürlich bleibe ich bei meiner Zusage, die Betriebskosten für ein Jahr zu übernehmen“, so Schenk.