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Dormagen: Der neue Pfarrer Martin Fröhlich freut sich auf Dormagen

Dormagen : Der neue Pfarrer Martin Fröhlich freut sich auf Dormagen

Der evangelische Geistliche wird am 10. März in Stürzelberg offiziell eingeführt. Es wird eine Familienzusammenführung.

Gerade kümmert sich Pfarrer Martin Fröhlich um den Konfirmandenunterricht der Christuskirche in Selb in Oberfranken, ab März wird er in Dormagen das Gebiet Horrem und Stürzelberg der evangelischen Kirche betreuen. Der 53-Jährige freut sich auf seine Aufgaben in Dormagen: "Ich bin sehr gespannt auf die Menschen im Rheinland", sagt Martin Fröhlich, der in Nürnberg geboren wurde. Seit sechseinhalb Jahren wirkt er in Selb, einer Kreisstadt mit 17 000 Einwohnern.

2012 konnte er mit seiner Gemeinde das Jubiläum 50 Jahre Christuskirche feiern, dieses Jahr wird auch in Dormagen die Christuskirche 50 Jahre alt. "Da kann ich gleich noch mal feiern", sagt der neue Pfarrer, der sich darauf freut, in Stürzelberg zu wohnen. "Die ersten Gespräche mit den Kollegen und dem Presbyterium waren sehr konstruktiv", sagt Fröhlich, für den der Umzug nach Dormagen eine Art "Familienzusammenführung" bedeutet, arbeitet doch seine Frau Constanze Schumacher seit März 2012 als Sängerin im Chor der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg. "Die 560 Kilometer Entfernung waren uns nun wirklich zu weit", erklärt Pfarrer Fröhlich.

Als Martin Fröhlich zwei Jahre alt war, zog er mit seiner Familie nach Tansania: "Mein Vater, ebenfalls ein evangelischer Pfarrer, war dort als Missionar tätig", erläutert Fröhlich. Als Zehnjähriger kehrte die Familie nach Bayern zurück, wo er dann sein Abitur auf dem Internat Windsbach ablegte. Evangelische Theologie studierte Martin Fröhlich in Bayreuth, an der Kirchlichen Hochschule in Neuendettelsau und in Erlangen. Vikar war er an St. Georgen in Bayreuth, Pfarrer im Probedienst in Vohburg bei Ingolstadt und Pfarrer in Bayreuth, bevor er nach Selb kam. "Ich bin gespannt auf die Arbeit mit der Gemeinde in Dormagen", sagt Pfarrer Fröhlich.

Die Dormagener Gemeinde wird ihn am 10. März mit einem Einführungsgottesdienst in der Lukaskirche Stürzelberg willkommen heißen. Seinem liebsten Hobby 1. FC Nürnberg kann der Motorradfahrer dann aus anderem Winkel nachgehen: "Dann schau ich mir eben die Auswärtsspiele des FCN an."

(NGZ/ac)