1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Der Dirtpark in Dormagen wurde saniert und erweitert

Freizeitanlage in Dormagen : Der Dirtpark wurde saniert und erweitert

Die veränderte Anlage im Freizeitpark in Horrem darf aktuell von den Jugendlichen noch nicht genutzt werden. Zuerst muss der Boden sich noch setzen.

Die „Dirtanlage“ in Horrem wird intensiv von BMX-lern und Mountainbikern genutzt. Nach mittlerweile vier Jahren war die Anlage in die Jahre gekommen. In der vergangenen Woche wurde sie saniert und erheblich im Umfang erweitert.

Der Dormagener Simon Bernhofen hatte Bürgermeister Erik Lierenfeld Mitte September auf den Zustand der Anlage angesprochen und ihn um Hilfe gebeten. Der zuständige Sportservice nahm sich der Sache an und beauftragte die Fachfirma „Pathfinder Mountainbike Trail Design & Construction“, die auch schon die Ursprungsanlage erstellt hat. Zusammen mit dem städtischen Bauhof sanierten sie die Anlage. Diese erhielt eine neue „Dirtline“, und der  Starthügel wurde angepasst. Zudem wurden die wellenförmigen Hügel wieder aufeinander abgestimmt.

Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern befinden sich verschiedene Strecken mit einer Gesamtlänge von rund 200 Metern. Zum einen gibt es einen „Pumptrack“, der über einen wellenförmigen Parcours führt, zum anderen zwei „Dirtlines“ mit Sprüngen in zwei verschiedenen Schwierigkeitsstufen.

Obwohl die Anlage bereits fertig umgebaut ist, kann diese erst ab dem 30. Oktober wieder genutzt werden. Bis dahin muss sich die Anlage noch setzen. Die Kosten für die notwendige Sanierung und Erweiterung beliefen sich auf knapp 17.000 Euro.

Anfang der 2000 er-Jahre hat der Bau der ursprünglichen Bike-Anlage 400.000 Euro gekostet. In der vergangenen Wahlperiode lief dann eine mitunter sehr zähle und langwierige Diskussion über den Ausbau des Areals hin zu einem modernen  Dirtpark. Die damaligen Politiker Kerstin Born (Zentrum) und Rafael Kazior (Piraten) brachten sich stark ein und schoben die neue Planung mit an. Im September vor vier Jahren war es dann endlich soweit, und die Anlage konnte offiziell eröffnet werden. Zuvor hatte es immer wieder Verzögerungen gegeben, als der Mutterboden für die Hügelmodelierung zwar abgeladen wurde, aber wegen des zu warmen oder zu nassen Wetters nicht mit den Baggern und Lastwagen bewegt werden konnte. Auf dem inzwischen beeindruckend großen Areal an der Sportanlage finden vor allem junge Leute mit Skater- und Dirtpark ein auch regional gesehen starkes Angebot. Im Sommer ist die Anlage ein beliebter Treffpunkt.

(schum)