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Dormagen: Das richtige Rad für jeden Zweck

Dormagen : Das richtige Rad für jeden Zweck

Die Saison für Radfahrer läuft. Doch worauf sollten Radler achten, wenn sie ihr Fahrrad reparieren oder sich ein neues anschaffen wollen? Wie viel Geld muss eingeplant werden? Die NGZ hat sich bei Dormagener Händlern umgehört.

Es ist Sommer, die Sonne scheint und überall sind Fahrradfahrer unterwegs — und das ist auch gut so, findet Theo Schultz, Inhaber des Fachgeschäfts "Rad ab". "Der Umwelt zu Liebe und aus gesundheitlichen Gründen sollte man Fahrrad fahren", sagt Schultz. Wer motiviert ist, in die Pedalen zu treten, sollte auch ein verkehrstüchtiges Fahrrad haben.

"Einmal pro Jahr sollte man sein Fahrrad zur Inspektion bringen", sagt Marcus Blum vom Geschäft "Rufa". Dort werde alles überprüft und neu eingestellt — Bremsen, Licht, Schaltung und Reifen. "Im Schnitt kostet die Inspektion 40 Euro", sagt Schultz.

Wer sich ein neues Fahrrad anschaffen möchte, der sollte auf einiges achten. "Es ist immer am besten, sich individuell beraten zu lassen", meint Blum. Bei einem Händler vor Ort könne man das geeignete Modell aussuchen. Was geeignet ist und was nicht ist vor allem davon abhängig, wofür das Fahrrad genutzt wird.

Für lange, sportliche Touren etwa oder nur für den Einkauf beim benachbarten Supermarkt — diese Frage entscheidet über das perfekte Rad. Unabhängig vom Modell sollte man für ein gutes Fahrrad rund 400 Euro einplanen, meint Ute Kreideweiß, Leiterin des Geschäfts "Zweirad Boecker". Im Trend liegen derzeit so genannte "E-Bikes", Fahrräder mit "eingebautem Rückenwind", wie sie Marcus Blum beschreibt. Ein kleiner Elektromotor unterstützt den Fahrenden beim Strampeln.

Guido Schenk besitzt ein solches E-Bike. "Vor zwei Jahren hatte ich Probleme mit der Hüfte", erzählt er. Das E-Bike sei da gut gewesen. Nicht nur als Privatmann kann Schenk sich fürs E-Bike begeistern. Bei seiner Arbeit bei der Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft will Schenk ein Netz von Aufladestationen nach vorne bringen. An Gaststätten soll man den Akku laden können.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Fahrrad-Händler aus Dormagen geben Tipps

(NGZ/rl)