Dormagen: Das Publikum stimmte kräftig in die Adventslieder mit ein

Dormagen: Das Publikum stimmte kräftig in die Adventslieder mit ein

Offenes Adventssingen in der Kirche St. Josef.

In der Kirche sind beim Singen und Spielen diesen Zuschnitts "Offenes Adventssingen" heute Frontal-Vorträge "out" und entspanntes Mitmachen in der Kirche ist längst "in", so auch jetzt in Delhoven. In der "Konzertreihe mit der Kreienbrink-Orgel in St. Josef" war adventliches offenes Singen angesagt. Unter der Leitung von Susanne Becker, auch an der Orgel, wurde dieses Vorhaben strikt eingehalten. "Wir öffnen unsere Herzen" lautete denn auch das Eingangslied der sich zur Chorgemeinschaft zusammengeschlossenen Chöre St. Agatha Straberg und des Kirchenchors St. Josef.

Susanne Becker hatte eine bunte Mischung aus traditionellen und modernen Adventsliedern ausgewählt, was sie freilich nicht hinderte, auch Titel wie "Leise rieselt der Schnee" und "Schneeflöckchen, Weißröckchen" einzubeziehen. Erheblich neueren Datums, gleichwohl nicht weniger Faszination ausstrahlend, war das Lied "Eine Tür tut sich auf für mich... Macht die Herzen weit, es ist Weihnachtszeit". Das taugte so recht als Motto für das Adventssingen und ließ "den ganz großen Chor", das Publikum nämlich, kräftig mit einstimmen.

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Seit 1990 ist Susanne Becker, nach eigenem Bekunden mit anhaltender Begeisterung, dabei. Wenn sie nicht gerade dirigiert, sitzt sie an der prächtig klingenden Orgel oder intoniert gemeinsam mit der Cellistin Michaela Pennig. Beide brachten eine Sonate für Violoncello und Orgel vom Niederländer Willem de Fesch zu Gehör. Den Kindern galt natürlich die besondere musikalische Aufmerksamkeit beim Adventssingen in St. Josef Delhoven. "Wo wohnt der Nikolaus?" stellte dabei eine musikalisch eingerahmte Geschichte von Sabine Schöning in den Raum. So viel sei verraten: Auf den Bahamas mit Frau und drei bis vier Kindern war nicht die korrekte Antwort.

Aber richtig viel Spaß hatten an diesem verschneiten Tag doch alle in St.Josef: an "Jingle Bells" auf Deutsch, am "Magnifikat" von Pamela König, gesungen vom kleinen Chor InTakt. Um solches Konzertieren noch mehr aufzulockern, hatte Susanne Becker eine Idee. Zwar stimme die Mischung, aber eine Solo-Trompete wäre zur weiteren Auflockerung doch auch sehr schön.

(klni)