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Dormagen: Das ist die Dormagener Kirmes

Dormagen : Das ist die Dormagener Kirmes

Noch wird unter Hochdruck gehämmert, geschraubt und geputzt – doch am Donnerstag um 15 Uhr wird alles sauber und vor allem einsatzbereit sein. Denn dann öffnet der Kirmesplatz. Und zum ersten Mal sind lebendige Mäuse dabei.

Noch wird unter Hochdruck gehämmert, geschraubt und geputzt — doch am Donnerstag um 15 Uhr wird alles sauber und vor allem einsatzbereit sein. Denn dann öffnet der Kirmesplatz. Und zum ersten Mal sind lebendige Mäuse dabei.

Endlich wird's wieder gruselig, zumindest auf dem Dormagens Kirmesplatz. Denn nach 15 Jahren können sich die Besucher wieder in eine Geisterbahn setzen. Dafür haben Guido Loibl und Uwe Kosbab, die Platzwarte des Bürger-Schützen-Verein, gesorgt. Die beiden sind dafür verantwortlich, dass den Gästen möglichst viel Abwechslung geboten wird. Und dafür müssen sie die ein oder andere Reise im Laufe des Jahres machen. "Wir sind vor allem auf den großen Plätzen unterwegs, um zu sehen, was es Neues gibt", sagt Guido Loibl.

So entdeckten sie auch den "Sky Trip", dessen Arme, an denen die Sitze hängen, sich erst langsam drehen wie bei einer Windmühle, dann aber bei sehr hohem Tempo auch um die eigene Achse. Nichts für Menschen mit Höhenangst. Denen ist die Achterbahn "Crazy Coaster" auch nicht zu empfehlen.

Beschaulicher geht es da schon bei "Wurm Willy" zu, ebenfalls einer Achterbahn, die aber kindertauglich ist. Autoscooter, Kettenkarussells sind natürlich wie jedes Jahr dabei. Als weitere Attraktion kündigt Loibl einen Mäusezirkus an, mit lebendigen Mäusen, die in ihrer eigenen Stadt leben und dort von den Dormagenern beobachtet werden können. "Luna Games" ist eine rollende Spielhalle. Ihr Besitzer, der Belgier Ronny Judong, steht zum ersten Mal in Dormagen, zum zweiten Mal in Deutschland überhaupt.

Und wenn der Hunger kommt, gibt's neben Currywurst und Pommes, chinesische Nudeln, amerikanische Hamburger und deutsche Kartoffel-Variationen.

(NGZ)