Das Friedenslicht aus Bethlehem kommt am 16. Dezember nach Dormagen

Gedenkstunde neben St. Michael: Friedenslicht kommt am 16. Dezember nach Dormagen

Es ist eine gute Tradition, kurz vor Weihnachten gemeinsam mit Menschen verschiedener Konfessionen, Religionen und Nationen innezuhalten und gemeinsam den Wunsch nach Frieden auszusprechen. Organisiert vom Jugendmigrationsdienst für den Rhein-Kreis Neuss, wird eine Feierstunde auf dem Vorplatz der katholischen Kirche St.

Michael an der Kölner Straße abgehalten. Jedes Jahr kommen rund 100 Dormagener zusammen, um das Friedenslicht aus Bethlehem zu begrüßen – und es mit Laternen und Kerzen wirklich nach Hause zu tragen. Dieses Jahr ist die Weitergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem für den dritten Adventssonntag, am 16. Dezember, ab 19 Uhr geplant.

Die Friedenslichtaktion 2018 steht in Deutschland unter dem Motto: „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“. Wie Wolfgang Müller-Breuer, Leiter des Jugendmigrationsdienstes für den Rhein-Kreis Neuss, erklärt, steht konkreter Friedenswille dahinter: „Wir laden dazu ein, Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen, Freundschaften zu schließen und sich dafür einzusetzen, die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben“, schreibt er in der Einladung zur Friedenslicht-Aktion, die wieder wie in den vergangenen Jahren auf dem Vorplatz von St. Michael am Café Micado – und anschließend im Jugendcafé im Keller – stattfindet.

Zur Einstimmung auf das Friedenslicht, das von einem österreichischen Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet und mit dem Flugzeug nach Wien und von da über Köln nach Dormagen gebracht wird, möchten einige Redner ihre Gedanken zum Frieden mitteilen: Ab 19 Uhr sprechen: Bürgermeister Erik Lierenfeld für die Stadt, Fiona Missaghian-Moghaddam für den Rat der Religionen, Mehmet Güneysu für den Integrationsrat und Pfarrer Peter Stelten für die gastgebende Gemeinde St. Michael.

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Einen Hinweis für diejenigen, die das Friedenslicht nach Hause tragen möchten, gibt Wolfgang Müller-Breuer noch: „Bitte bringen Sie eine Laterne, ein Windlicht oder ähnliches mit, wenn Sie das Friedenslicht sicher mit nach Hause nehmen möchten.“

Im Café Micado geht es nach der Veranstaltung auf dem Vorplatz weiter: Dort werden Schüler der Realschule Hackenbroich Texte vortragen, und Gemeindereferent Martin Brendler wird Gitarre spielen. Zudem werden im Micado Bilder von jungen Flüchtlingen ausgestellt.

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