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Dormagen: Das Duell um die Führung in der SPD

Dormagen : Das Duell um die Führung in der SPD

Donnerstagabend wählt die Dormagener SPD einen neuen Parteivorsitzenden: Mit Erik Lierenfeld und Carsten Müller haben gleich zwei Bewerber ihren Hut in den Ring geworfen. Es wird spannend, denn einen Favoriten gibt es nicht.

Ein Jahr vor der Kommunalwahl stellt sich die Dormagener SPD neu auf: Morgen Abend sind rund 400 Sozialdemokraten aufgerufen, ab 19.30 Uhr in der Kulturhalle einen neuen Parteivorstand zu wählen. Fest steht nur eins: Es wird einen neuen Vorsitzenden geben. Regina Nawrot, amtierende Stadtverbandschefin, hat bereits im Vorfeld angekündigt, sich nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellen zu wollen. "Wir haben in den eigenen Reihen junge, fleißige Leute. Für sie möchte ich den Weg frei machen", sagte sie. Sie steht seit vier Jahren an der Spitze der Sozialdemokraten. Erik Lierenfeld oder Carsten Müller - vor dieser Entscheidung stehen die Mitglieder.

Der junge, dynamische Lierenfeld, schon Bürgermeister-Vize, ist selbstbewusst genug, sich um höhere Ämter zu bewerben, wie zuletzt bei der Aufstellung des SPD-Landtagskandidaten, wo er Rainer Thiel unterlag. Oder doch der etwas ruhigere Familienvater Müller, der den größten Ortsverein führt und als zielstrebiger, zuverlässiger Arbeiter gilt? Der neue Vorsitzende muss sofort die Wahlkämpfe für die Bundestags- und die Kommunalwahl koordinieren, bei letzterer auch die personellen Weichenstellungen anschieben. Ist der Titel des Parteichefs auch das Sprungbrett zur Bürgermeister-Kandidatur? Beide verneinen dies vehement, Lierenfeld sagt: "Es geht hier nur um den Partei-Vorsitz." Zu wählen sind auch die beiden Stellvertreter (Michael Dries, Bernd Hoffs), Kassierer (Uwe Schunder) und Schriftführer (Sonja Kockartz- Klaus D. Schumilas

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