1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Das Chempark-Unternehmen Tectrion hat Zahl seiner Ausbildungsplätze nahezu verdoppelt.

Chempark : Tectrion verstärkt die Ausbildung

Im September starten 46 Azubis – fast doppelt soviele wie in den Vorjahren.

Das Chempark-Unternehmen Tectrion hat die Zeichen der Zeit erkannt. Angesichts des demografischen Wandels werden gute Mitarbeiter allmählich knapp. Um für die Zukunft gerüstet zu sein und weiterhin über eine ausreichende Anzahl qualifizierter Fachkräfte verfügen zu können, intensiviert der Dienstleister, der sich um sicheren und störungsfreien Betrieb von Produktionsanlagen kümmert, seine Ausbildung von Nachwuchskräften. In diesem Jahr sei die Zahl der neuen Ausbildungsplätze auf 46 angehoben worden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das bedeute im Vergleich zu den Vorjahren nahezu eine Verdopplung der Stellen für Azubis. Die 46 Neuen starten Anfang September und verteilen sich auf alle drei Chempark-Standorte in Nordrhein-Westfalen – neben Dormagen also auch auf Krefeld-Uerdingen und Leverkusen. Zudem gibt es in diesem Jahr eine Premiere: Erstmals bietet Tectrion ein Duales Studium zum Wirtschaftsinformatiker an neben den bekannten Ausbildungsgängen in technischen und handwerklichen Berufen.

Die meisten Plätze für das neue Ausbildungsjahr sind nach Unternehmensangaben vergeben. Doch es gibt noch eine Chance für  Nachzügler. Wer sich für eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker im Bereich Dreh- und Frästechnik oder zum Industriemechaniker interessiert kann sich noch bewerben und mit etwas Glück ebenfalls im September anfangen. Bewerbungen: www.tectrion.de/ausbildung.html.

Die Konditionen sind attraktiv: Tectrion verweist auf seine Ausbildungsvergütung nach dem Chemietarif, die merklich über der im Handwerk liegt. Außerdem decke die Ausbildung durch verschiedene Stationen innerhalb des Unternehmens ein breites Spektrum an Tätigkeiten ab. Neben der Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule profitierten die Azubis von zusätzlichen Lehrinhalten: In den Ausbildungswerkstätten des Chemparkbetreibers Currenta lernten sie mit Auszubildenden anderer Chemiepark-Partner wie Bayer oder Lanxess die handwerklichen Grundlagen ihres Berufs.