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CropScience investiert 100 Millionen Euro in Dormagen

Chempark-Projekte : Crop Science investiert 100 Millionen Euro in Dormagen

Das Ziel ist klar: Bis zum Jahr 2030 will Bayer klimaneutral werden. Zudem will das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft deutlich zu verringern.

Aus diesem Grund gewinnt das Thema Nachhaltigkeit stark an Bedeutung bei Bayer. Der Standort Dormagen spielt eine zentrale Rolle. Die im Chempark vertretene Bayer-Landwirtschaftssparte Crop Science setzt nämlich genau darauf, wie das Unternehmen mitteilt. Das spiegelt sich in einer Investition in Höhe von 100 Millionen Euro wider, die bis Mitte des kommenden Jahres sukzessive in drei Großprojekte fließen soll.

Bei Projekt eins handelt es sich um die Erweiterung eines Fungizid-Betriebes, in dem die Anti-Pilzmittel Antracol und Bixafen produziert werden. Die Erweiterungsmaßnahmen führen zu einer deutlichen Erhöhung der Kapazitäten. In direktem Zusammenhang damit steht Projekt zwei, bei dem es um Maßnahmen für eine verbesserte Abgas- und Abwasseraufarbeitung geht.

Das dritte Projekt betrifft die Eisen-Chlorid-Recycling-Anlage. Dort werden Abfälle, die während des Produktionsprozesses für das Anti-Pilzmittel Prothioconazol anfallen, stark reduziert: Eisenchlorid wird aufoxidiert und wandert in den Produktionsablauf zurück. Daraus resultieren nach Unternehmensangaben ein geringerer Rohstoffeinsatz und eine Verkleinerung des CO2-Fussabdrucks um rund 9000 Tonnen im Jahr.

Für Norbert Lui, Bayer-Standortleiter in Dormagen, ist das Investment in die drei Projekte „eine Win-Win-Lösung für Wachstum und Nachhaltigkeit“. Lui betont: „Wir generieren einerseits mit unserer Großinvestition einen stattlichen Produktivitätsschub. Andererseits steht nachhaltiges Handeln bei den Projekten als oberste Priorität mit ganz oben auf der Agenda.“

Auf der Internetseite von Bayer heißt es dazu: „Wir richten unsere Aktivitäten stärker danach aus, mehr Menschen in allen Weltregionen Zugang zu Gesundheitsversorgung und Nahrung zu ermöglichen sowie Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels und zum Schutz der Umwelt zu entwickeln.“

(ssc)