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Corona: So regelt Dormagen die Aussetzung der Beiträge für Kita und OGS

Corona in Dormagen : So regelt die Stadt die Aussetzung der Elternbeiträge

Da die Schulen, Kindertagesstätten und die OGS wegen der Corona-Pandemie seit dem 16. März geschlossen sind, haben das Land Nordrhein-Westfalen und die kommunalen Spitzenverbände beschlossen, die Elternbeiträge für Kitas, Tagespflege und Offenen Ganztag im April auszusetzen.

Diese Entscheidung begrüßt Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld sehr: „Das ist ein wichtiger Schritt, um Familien in dieser schwierigen und ungewissen Zeit wirtschaftlich zu entlasten“, sagte er. Noch mindestens bis zum Ende der Osterferien bleiben Kitas, Schulen und Kindertagespflege im Dormagener Stadtgebiet wegen der Corona-Pandemie geschlossen.

Diese Aussetzungs-Regelung gilt für alle Beitragspflichtigen, unabhängig davon, ob eine  Notbetreuung in Anspruch genommen wird oder nicht. Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung erhalten die Eltern darüber keinen neuen Beitragsbescheid. Selbstzahler brauchen im April nichts zu überweisen. Wer die Beiträge abbuchen lässt, braucht nichts Weiteres zu unternehmen. Die Abbuchungen werden für den April gestoppt. Bei Zahlung per Dauerauftrag sollte dieser für einen Monat ausgesetzt werden. Sollten bereits Zahlungen für April erfolgt sein oder die Abbuchung aus technischen Gründen nicht zu stoppen sein, wird dies zu einem späteren Zeitpunkt verrechnet, so die Stadt.

Zudem wird das für Ende März zu zahlende Mittagessensentgelt für alle städtischen Einrichtungen, die der Dormagener Sozialdienst gGmbH und die OGS-Angebote, die den Einzug der Mittagessensentgelte der Stadt übertragen haben, nicht eingezogen. Bei allen weiteren Einrichtungen entscheidet der Träger über das Essensentgelt.

Sollten Schließungen über den 19. April erforderlich sein, wird der Verwaltungsvorstand die weitere Vorgehensweise erneut prüfen.

(NGZ)