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Corona in Dormagen: Maskenpflicht auch in Nievenheim

Corona in Dormagen : Maskenpflicht auch in Nievenheim

Die Stadt hat alle Gebiete mit Maskenpflicht konkret festgelegt und dabei auch Nievenheim in den Blick genommen, genauer gesagt den Bahnhofsbereich. Auch dort ist ab sofort das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht.

Das ist letztlich ein Ergebnis der Allgemeinverfügung des Rhein-Kreises Neuss als verantwortliche Behörde. Dabei fällt die räumliche Festlegung des betreffenden Schutzbereiches recht leicht: Die Maskenpflicht bezieht sich in Nievenheim auf den Parkplatz sowie ausnahmslos auf den gesamten Bahnhofsbereich.

Grundlage ist der hohe Inzidenzwert des Rhein-Kreises Neuss, der mit knapp 61 deutlich über der festgelegten und bundesweit gültigen Grenze von 50 liegt. Bereits vorher hatte die Stadt die Maskenpflicht in der Innenstadt, in der Zonser Altstadt und am Bahnhof verfügt. Für die Innenstadt bedeutet das konkret: Eine Schutzmaske muss auf der Kölner Straße zwischen der Walhovener Straße im Norden sowie dem Bereich hinter der katholischen St. Michael-Kirche getragen werden. Dazu kommt der Platzbereich vor und neben dem Historischen Rathaus; ebenso fallen diese Straßen unter die „Schutzzone“: Markstraße, Nettergasse und Am Kappesberg.

In Zons ist die Eingrenzung relativ einfach: Die Maskenpflicht gilt exakt in dem als historische Altstadt festgelegten Bereich. Hinzu kommt dort der große Parkplatz am Herrenweg, auf dem Besucher auch bereits eine Maske tragen müssen. Am Bahnhof Dormagen ist ein Eingrenzung ebenso recht simpel: Es gilt der gesamte Bahnhofsbereich, dazu der große Parkplatz; im hinteren Bereich gilt sie auf der am Bahnhof liegen Knechtstedener Straße.

Bei einem Treffen der Hauptverwaltungsbeamten am Dienstagabend wurde jede Kommune aufgefordert, Flächen und Straßen zu melden, wo eine Maskenpflicht Sinn macht. Die Stadt hatte umgehend erklärt, ihren Ordnungsamts-Außendienst für mehr Kontrollen zur Einhaltung der verschärften Corona-Regeln zu verstärken. Das bestätigt Erster Beigeordneter Robert Krumbein: „Wir ziehen Mitarbeiter aus anderen Verwaltungsbereichen kurzfristig ins Ordnungsamt, um so wochentags zwei Streifen und am Wochenende drei Streifen loszuschicken.“ Es werden Quarantäne-Auflagen ebenso kontrolliert wie die Einhaltung der Sperrstunde ab 23 Uhr in Gaststätten.

(schum)