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Dormagen: Clown aus Israel lässt kranke Kinder lachen

Dormagen : Clown aus Israel lässt kranke Kinder lachen

Partnerschaftsverein Dormagen-Kiryat Ono und die Stadt holen den "Medical Clown" Itzik im Mai nach Dormagen.

Begegnungen ermöglichen Beziehungen und ein friedliches Miteinander - unter diesem Motto setzt sich der Verein für die Förderung der Partnerschaft zwischen Dormagen und Kiryat Ono seit mehr als 25 Jahren ein. Bei der Jahreshauptversammlung berichtete Vorsitzender Uwe Schunder von den geplanten Treffen des Partnerschaftsvereins in diesem Jahr: Anfang Mai kommt Itzik Ozery, ein sozial engagierter israelischer Clown aus Kiryat Ono, nach Dormagen. Er ist fernsehbekannt für seine Besuche bei kranken Kindern in Kliniken, wo er die Patienten - ähnlich wie der Schauspieler Robin Williams im Film "Patch Adams" - zum Lachen bringt. Als "Medical Clown" wird er auf Einladung der Stadt und des Partnerschaftsvereins auch Dormagener aufheitern.

Gewählt wurde bei der Versammlung im Restaurant Höttche auch - und zwar alle Posten einstimmig. Vorsitzender Uwe Schunder, Stellvertreterin Heidi Ruetz, Schriftführer Carsten Müller sowie Chana Schunder, Regina Nawrot und - "qua Amt" - Bürgermeister Erik Lierenfeld als Beisitzer. Neu im Vorstand sind Kassierer Bernd Hoffs, der Judith Schiefer ablöste, die nicht mehr kandidierte, und Andreas Behncke als zusätzlicher Beisitzer.

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Ende Juni wird eine Delegation aus der Partnerstadt, mit der die Bindung seit Sommer 1995 besteht, zum 150-jährigen Bestehen des Bürger-Schützen-Vereins nach Dormagen kommen. Für Oktober plant Uwe Schunder eine mehrtägige Gruppenreise nach Israel. Und der Partnerschaftsverein wird sich erneut an der Gedenkstunde zur Reichspogromnacht am 9. November auf dem Jüdischen Friedhof an der Krefelder Straße beteiligen.

Fasziniert berichteten einige Schüler des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums (auch per Video) von ihrem Austausch mit der Ben-Zvi High School im November 2016. "Wir bereiten uns jetzt auf den Gegenbesuch der israelischen Schüler im September bei uns vor", erklärte Lehrer Friedhelm Bongartz.

(NGZ)