Dormagen: CDU will im Schulausschuss Orkan Friederike aufarbeiten

Dormagen: CDU will im Schulausschuss Orkan Friederike aufarbeiten

Nicht zufrieden ist die CDU damit, wie an Schulen mit dem Orkan "Friederike" vor vier Wochen umgegangen worden ist. Es kam dabei kurzfristig zu Schließungen. Daher will sie von der städtischen Schulverwaltung Näheres wissen und hat eine entsprechende Anfrage für die nächste Sitzung des Schulausschusses am 18. Februar eingereicht.

"Da die Kommunikations- bzw. Informationswege offenbar von Schule zu Schule unterschiedlich gehandhabt werden, fühlten sich nicht alle Eltern der Schülerinnen und Schüler richtig und ausreichend informiert", sagt die schulpolitische Sprecherin der Christdemokratin, Carola Westerheide. "Mancherorts standen die Kinder gar vor verschlossenen Türen und wurden dann - bei in der Stärke ständig zunehmenden Windböen - wieder nach Hause geschickt." Höchst unbefriedigend und durchaus auch gefährlich findet sie das. Westerheides Kollege Martin Seewald ergänzt: "Wir möchten daher von der Verwaltung wissen, wie die einzelnen Schulen Unwetterwarnungen handhaben, wer wann die Entscheidung trifft, welche Rolle die Verwaltung spielt und wie eine etwaige Schließung kommuniziert wird." Denkbar ist für die CDU, dass die Verwaltung künftig durch eine Veröffentlichung auf der städtischen Homepage Unterstützung bietet, wenn einzelne Schul-Homepages aus personellen Gründen nicht zeitnah aktualisiert werden können.

Die CDU hat noch einen anderen Punkt auf der Agenda: den Raumcontainer auf dem Gelände der Regenbogenschule Rheinfeld. "Reichen die Räumlichkeiten dort und anderswo im kommenden Schuljahr aus oder ist bereits jetzt erkennbar, dass zusätzlicher Bedarf beispielsweise an Raumcontainern entsteht, weil es zusätzliche Gruppen geben wird?" fragt Fraktionschef Kai Weber.

(schum)
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