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Dormagen: CDU kritisiert Ausbau-Stopp für A 57

Dormagen : CDU kritisiert Ausbau-Stopp für A 57

Der sechsspurigen Ausbau der A 57 zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Nord (A 1) und der Anschlusstelle Dormagen wird von der Landesregierung "nachrangig" behandelt. Das Wirtschaftsministerium führt die neuen Prioritäten auf sinkende Mittel zurück – und wird dafür von der Dormagener CDU kritisiert.

Der sechsspurigen Ausbau der A 57 zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Nord (A 1) und der Anschlusstelle Dormagen wird von der Landesregierung "nachrangig" behandelt. Das Wirtschaftsministerium führt die neuen Prioritäten auf sinkende Mittel zurück — und wird dafür von der Dormagener CDU kritisiert.

Vor Jahren schon habe sich CDU-Verkehrspolitiker Hermann Harig in Gesprächen mit dem Landesministerium sowie bei einem Besuch im Bundesministerium in Bonn dafür eingesetzt, dass der "einhüftige" Halbanschlusses der Autobahnanschlussstelle Chorweiler zu einem Vollanschluss ungebaut wird.

"Dieser vorgeschlagene Vollanschluss ist auch in die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes Köln-Nord West aufgenommen worden und war in den Entwürfen für die Planfeststellung zum sechsspurigen Ausbau der A 57 vorgesehen. Die Offenlage sollte eigentlich bald erfolgen", berichtet Harig.

Landtagsabgeordneter Wiljo Wimmer, zugleich Chef der Dormagener CDU-Ratsfraktion, bedauert den verhängten Stopp: "Danach können auch weiterhin Dormagener Bürger die Autobahnanschlussstelle Chorweiler nicht von Norden aus anfahren und Kunden aus dem Kölner Norden wie Esch, Pesch und Chorweiler Dormagen nicht über die A 57 nach Dormagen gelangen."

(NGZ)