1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Zons: CDU-Forum: Zonser beklagen Parkplatznot

Zons : CDU-Forum: Zonser beklagen Parkplatznot

Nicht wenigen Bewohnern der Altstadt brennt das Problem auf den Nägeln – die Parkplatzsituation in der Zonser Altstadt, die jetzt einmal mehr im politischen Rahmen diskutiert wurde.

Nicht wenigen Bewohnern der Altstadt brennt das Problem auf den Nägeln — die Parkplatzsituation in der Zonser Altstadt, die jetzt einmal mehr im politischen Rahmen diskutiert wurde.

Zweifellos war das Parken in Zons vorherrschendes Thema beim jüngsten CDU-Forum, wo auch über Lösungsmöglichkeiten debattiert wurde. In der Diskussion gab es eine Reihe von Vorschlägen, wobei sich an einer Absperrung mittels Pollern am meisten die Geister schieden.

Das ausschließlich den Anwohnern vorbehaltene Parken wäre nach Auffassung der Bürger ebenso eine Lösungsmöglichkeit wie häufigere Kontrollen des Ordnungsamts und der Polizei. Denkbar wären im Fall von Veranstaltungen im Kreismuseum auch Parkmöglichkeiten auf dem Schlossgelände, während das Parken am Schweinebrunnen mittels einer Parkscheibenregelung ermöglicht werden könne.

Kritik am Kreis

Vorgeschlagen wurde auch das Unterbinden des Durchgangsverkehrs vom Bürgerhaus bis zum Rheintor. CDU-Ratsfrau Anja Wingerath kündigte an, "alle Vorschläge zu prüfen und zu versuchen, mit den zuständigen Stellen eine Lösung zu finden."

Mächtig Beifall bekam Heinz Gilgen, als er in Bezug auf die Parkplatzsituation den Rhein-Kreis ins Visier nahm, der offenbar für viele Zonser ein ungeliebter Nachbar bleibt. Scharfe Worte fand Gilgen für die "Arroganz und Rücksichtslosigkeit" des Kreismuseums, dessen Mitarbeiter sich zuweilen benähmen "wie Gutsherren".

Gilgen mag wie manch ein anderer Bürger nicht einsehen, "warum Mitarbeiter des Kreismuseums mit Anwohnerplaketten ausgestattet sind", die ihnen gar nicht zustünden. Nach seiner Auffassung sollten sich die Bürger "organisieren und gegebenenfalls rechtliche Schritte ergreifen." Gilgens Fazit: "Wenn man eine Altstadt mit Bewohnern will, dann muss man ihnen auch ein vernünftiges Leben ermöglichen."

Ein weiteres Thema und Problem für die Altstadtbewohner sind die sich häufenden Feuerwerke bei Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern. CDU-Fraktionschef Wiljo Wimmer verwies darauf, dass das Abbrennen von Feuerwerken in der Nähe von Fachwerk- und Reethäusern seit 2009 verboten sei. "Feuerwerke müssen genehmigt werden. Ein Wirt kann sich nicht mit Verweis auf die Gäste aus der Verantwortung stehlen. Rathaussprecher Harald Schlimgen zufolge will sich das Ordnungsamt eingehend mit den aufgeworfenen Fragen beschäftigen.