CDU Dormagen fragt nach Überwachung von Schulen durch Video?

Dormagen · Wie steht es in der Stadt um die Bekämpfung von Vandalismus, speziell an Schulen? Die Frage beschäftigt die CDU, die einen Antrag für Schul- und Eigenbetriebsausschuss vorlegt.

Am BvA-Gymnasium verwüsteten Unbekannte auch Innenräume.

Am BvA-Gymnasium verwüsteten Unbekannte auch Innenräume.

Foto: Klaus D. Schumilas kds

Darin wird die Stadt gebeten, ihr Konzept zur Bekämpfung von Vandalismus an Schulen vorzustellen und über dessen Fortschreibung und Umsetzung seit 2011 zu berichten. Ein wichtiger Aspekt ist der CDU in diesem Kontext die damalige Ankündigung Videoüberwachung zu installieren, um so Schulgebäude besser schützen zu können. Dies sei von Bürgermeister Erik Liertenfeld 2019 in der Sitzung des Kinderparlaments angekündigt worden.

Hintergrund ist die Diskussion, die es bereits vor elf Jahren gegeben hat, als vornehmlich das Bettina-von-Arnim-Gymnasium Opfer von Vandalismus und Vermüllung gewesen ist. „Bereits damals hat sich die Politik auf unsere Antrag mit dem Thema beschäftigt“, sagt Fraktionsvorsitzender Kai Weber. Damals hatte es konkrete Aussagen von Stadt und Eigenbetrieb gegeben, auf die CDU verweist und wissen will, was daraus geworden ist.

Vor elf Jahren hieße es laut CDU dazu: „Der Eigenbetrieb beabsichtigt die durch Vandalismus verursachten Schäden an baulichen Anlagen zukünftig mit Hilfe einer zentralen Erfassung sowie objekt- und fallspezifischer Zuordnung eindeutiger ermitteln zu können. Schadenhäufungen und spezielle Schadensbilder können somit frühzeitiger erkannt werden und zu weiteren Analysen und Maßnahmen herangezogen werden. Mit Beteiligung von Schulverwaltung ... sollten auf dieser Grundlage gemeinschaftlich Lösungsansätze entwickelt werden, mit dem Ziel die möglichen Verursacher eingrenzen und benennen zu können, potenzielle Nachahmer abzuhalten und alle Beteiligten in Schulen, öffentlichen Einrichtungen und den betroffenen Ortsteilen/lokalen Bereichen umfassend in ein Konzept zur Vermeidung von Sachbeschädigungen mit einzubinden.“ Wünschenswert sei es ferner, Bau- und Qualitätsstandards im Schulbau zu definieren, die den gestiegenen Anforderungen Rechnung tragen und zu einer Verringerung der Unterhalts- und Bewirtschaftungskosten führten.

(NGZ)
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