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Dormagen: CDU: Behindertenparkplätze besser ausweisen

Dormagen : CDU: Behindertenparkplätze besser ausweisen

Für eine Optimierung bei der Ausweisung von Behindertenparkplätzen im Stadtgebiet setzt sich der CDU-Stadtverband ein. Die konkrete Initiative hierzu ging von der Vorsitzenden der Dormagener Senioren Union, Elisabeth Fittgen, aus, die in einem Schreiben darauf aufmerksam machte, dass Menschen mit Beeinträchtigungen, die lediglich das Merkzeichen "G" haben, die Behindertenparkplätze im Stadtgebiet nicht nutzen dürften.

"Im Rahmen unseres letzten Stadtparteitages zum Thema Generationengerechtigkeit haben wir auch über die Barrierefreiheit im Stadtgebiet gesprochen", sagt Stadtverbandschef André Heryschek.

Für bevorzugtes Parken

"Hierzu gehört es auch, dass Menschen mit Beeinträchtigungen, die zwar nicht unter die Kategorie ,schwer' oder ,außergewöhnlich' fallen, aber trotzdem weite Wege erschweren, bevorzugt parken dürfen. Wir werden uns daher mit einem Antrag an den nächsten Hauptausschuss wenden und die Verwaltung um Abhilfe bitten." Besonders die Tatsache, dass das Ordnungsamt den vorgenannten Personenkreis mit einem Bußgeld für widerrechtliches Parken bedenken muss, mahnt die CDU an dieser Stelle zum Handeln. "Das Thema Barrierefreiheit wird uns in einer alternden Gesellschaft zukünftig verstärkt beschäftigen. Bereits in den vergangenen Monaten und Jahren wurde einiges getan, um Barrieren abzubauen."

Heryschek bietet Betroffenen, die weitere Barrieren in ihrem Umfeld entdecken, sich an die CDU oder direkt an die Verwaltung zu wenden. "Denn erst wenn solche Bedarfe bekannt sind, kann auch Abhilfe geleistet werden", sagt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende.

(NGZ)