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BvA-Gymnasium Dormagen: Lanxess fördert „Chemie und Technik für kleine Forscher“

Projekt in Dormagen : Lanxess fördert „Chemie und Technik für kleine Forscher“

Am Bettina-von-Arnim-Gymnasium stellen Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 Seifen, Shampoos und Badekugeln her. Auch kleine Flipperautomaten werden gebaut und mit Beleuchtung versehen.

Dank einer Förderung durch Lanxess in Höhe von rund 2000 Euro kann am Bettina-von-Arnim-Gymnasium in den Jahrgangsstufen 5 und 6 in diesem Jahr das Differenzierungsangebot „Chemie und Technik für kleine Forscher“ durchgeführt werden. Den Chemie-Schwerpunkt bildet dabei die Seifenherstellung.

Die Kinder erleben, dass man beim Händewaschen die Haut von Keimen befreien kann, dass man aber auch spürt, dass die Hände durch den ständigen Kontakt mit Seifenlauge austrocknen und gereizt beziehungsweise gerötet oder rissig sind. Ina Hohn, Forscherlehrerin in der Klasse 5, stellt dann mit den Schülern pflegende Seifen, Shampoos und Badekugeln her. Es werden verschiedene Seifentypen gefertigt und getestet: Gycerinseifen, Sheabutter-Seife, Kakaobutter-Seife.

Bereits im Schuljahr 2018/2019 hatten die kleinen Forscher Rohseifen geschmolzen und mit chemischen Düften und Farben versehen. Diesmal wird der Schwerpunkt auf „Naturkosmetik“, deren Herstellung, Anwendung und Nutzen im Vergleich zur industriell gefertigten Kosmetik, gelegt.

Technik-Schwerpunkt ist der Bau eines Mini-Flipper-Automaten mit Beleuchtung. Dazu bauen die Schüler in einem parallel laufenden Projekt auf kleinen Holzplatten Flipperautomaten. Dazu werden Nägel auf selbst kreierten Spuren auf dem Holzbrett angebracht und mit Gummibändern verbunden.

Wer möchte, kann auch eine Vorlage nutzen oder diese abwandeln. Selbst handwerklich ungeübte Schüler lernen auf diese Weise schnell, mit dem Schlosshammer umzugehen, und erhalten meist in ein bis zwei Schulstunden ein ansehnliches Ergebnis.

Um eine Anbindung an den Physikunterricht der Jahrgangsstufe 5 zu schaffen, werden die Flipperautomaten auch noch mit einer Beleuchtung versehen. Dabei lernen die Kinder die Reihen- und Parallelschaltung von Glühlampen kennen, und erfahren so, welche Verschaltung für ihre Anwendung die sinnvollste ist.