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Bundesverdienstkreuz: Margret Steiner aus Straberg geehrt

Ehrung : Maggy Steiner aus Straberg erhält Bundesverdienstkreuz

Landrat Petrauschke überreichte der 80-Jährigen die Auszeichnung.

Sie wollte kein Aufheben um sich, „kein Jedöns“, aber Margret Steiner aus Straberg freute sich am Montag dann doch sehr, dass ihr Landrat Hans-Jürgen Petrauschke das Bundesverdienstkreuz am Bande überreichte, mit dem der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Dormagenerin bedacht hatte. Bei der Übergabe des Ehrenzeichens im Kreishaus Neuss war auch Dormagens erster stellvertretender Bürgermeister Hans Sturm mit dabei.

Mit dem Bundesverdienstkreuz wurde das Jahrzehnte lange Engagement Maggy Steiners gewürdigt, die vor allem im sozialen Bereich viel erreicht hat, wie der Landrat ihr Wirken beschrieb. Die 80-Jährige ist ein „Straberger Urgestein“ mit Riesen-Engagement: Sie gründete 1974 die Katholische Junge Gemeinde (KJG) St. Agatha in Straberg und rief damit eine Reihe von Freizeitangeboten ins Leben. Zwei Jahre später war sie Mitgründerin des Fördervereins Jugend- und Sozialarbeit (FJS) Straberg, den sie seit 1999 leitet. Jetzt hat sie angekündigt, diese Arbeit im Oktober in jüngere Hände legen zu wollen – in die ihres Sohnes Manfred Steiner. In diesen langen Jahren hat Maggy Steiner, die von 1994 bis 2014 für die CDU im Rat der Stadt Dormagen saß, viel erreicht, gerade für Jugendliche, oft gemeinsam mit ihrem Mitstreiter vom FJS, Yogy Brockmeyer: Jugend-Disko, „Eis-Express“, Stadtranderholung, Jugend-Fahrt zu den Karl-May-Festspielen, Grillhütte, Jugendtreff Stra-Bistro, aber auch Drogenprävention und Betreuung von jungen Menschen in schwierigen familiären oder schulischen Situationen. Dafür erhielt die dreifache Mutter Margret Steiner vor kurzem die Goldene Münze der Stadt Dormagen aus den Händen von Bürgermeister Erik Lierenfeld. Sie setzt sich weiter für ihre Mitmenschen ein: Als Stadtteilkümmerin und seit 2015 als Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt.