Dormagen: Bürgermeister zum Ventilwächter-Vorwurf: Fahrer war informiert

Dormagen: Bürgermeister zum Ventilwächter-Vorwurf: Fahrer war informiert

Als "unwahr" weist Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann Behauptungen zurück, ein städtischer Vollstreckungsbeamter habe "ohne Wissen" des Fahrzeughalters einen so genannten "Ventilwächter" angebracht, der die Luft aus dem Reifen lässt. Richtig sei vielmehr, so Hoffmann, "dass der Autofahrer vor Anbringung des Ventilwächters durch den städtischen Vollstreckungsbeamten genau informiert wurde: "Die Benutzung des Pkw geschah in Kenntnis des Ventilwächters." Die NGZ hatte in ihrer Mittwoch-Ausgabe berichtet, dass auf der Horremer Straße in Straberg ein Auto fast in einen Trauerzug geraten sei.

Der Fahrer wirft einem städtischen Mitarbeiter vor, er habe ohne sein Wissen den Ventilwächter angebracht und damit die Situation heraufbeschworen. Nach eigener Darstellung hat er Anzeige wegen "Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr" gestellt. Die Stadt Dormagen wiederum hat laut Rathaus-Sprecher Harald Schlimgen ein Verfahren gegen den Fahrzeughalter eingeleitet. Vorwurf: Siegelbruch und Entwendung eines gepfändeten Autos.

(NGZ)