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Breitbandausbau in Dormagen: Norbert-Gymnasium hat Glasfaser-Anschluss

Breitbandausbau in Dormagen : Das Norbert-Gymnasium ist an Glasfaser angeschlossen

Der geförderte Breitbandausbau in Dormagen wird Ende Juli in Betrieb genommen. Jetzt ist mit dem Norbert-Gymnasium Knechtsteden die erste Schule in Dormagen – mit drei weiteren in Korschenbroich – angeschlossen worden.

Der geförderte Breitbandausbau im Rhein-Kreis Neuss nimmt immer mehr Form an, so teilt die Pressestelle des Rhein-Kreises mit: „Im Mai vergangenen Jahres erfolgte der erste Spatenstich, nun ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Die ersten vier Schulen können die Glasfaser nutzen und Produkte buchen.“ Dabei handelt es sich um das Norbert-Gymnasium in Knechtsteden sowie die Realschule, die Gutenbergschule und die Maternusschule in Kleinenbroich.

Gestartet wurde der geförderte Glasfaser-Ausbau vor 13 Monaten in Dormagen: Das erste sogenannte Ausbau-Cluster, das einen Großteil des Stadtgebiets Dormagen abbildet, wird voraussichtlich spätestens Ende Juli in Betrieb genommen. Aktuell werden dort die letzten Bauarbeiten durch die Deutsche Telekom vorgenommen.

In anderen Bereichen des Kreisgebiets dauern die Ausbauarbeiten des Breitbandprojekts noch an. Insbesondere für Schulstandorte wird jedoch versucht, den Ausbau möglichst zu beschleunigen, berichtet die Breitbandkoordinatorin des Rhein-Kreises, Marina Tressel. Nach aktueller Planung wird das gesamte Projekt Anfang 2021 beendet. Dann werden 93 Kilometer Tiefbaumaßnahmen abgeschlossen, 335 Kilometer Glasfaser verbaut, 101 Netzverteiler gesetzt sowie 1300 Haushalte und 131 Schulen mit FTTH-Anschlüssen versorgt sein.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke freut sich sehr über das Ausbauprojekt und hofft, dass die geförderten Glasfaseranschlüsse der übrigen Schulen im Kreisgebiet ebenfalls schneller in Betrieb genommen werden können als geplant. Darfür hat er sich an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges, gewendet und zudem um Unterstützung gebeten bei Landesminister Professor Andreas Pinkwart sowie dem Bundesfördergeber, der atene KOM GmbH in Berlin.

(cw-)