Bezirksjungschützentag in Dormagen-Nievenheim

Jungschützentag in Nievenheim : Abordnungen aus 17 Bruderschaften

Festlicher Bezirks-Jungschützentag in Nievenheim-Ückerath mit vielen Gästen.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir diesen Tag ausrichten können.“ Bernd Meuter, Bezirksbundesmeister des Bezirks Neuss und 1. Brudermeister der gastgebenden Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Nievenheim-Ückerath, ist die Freude anzusehen.

Nach einem Jahr Vorbereitung, gekonnt organisiert von Sven Raddatz, spricht ihm Bernd Meuter großen Dank aus. Mit dem Festgottesdienst am Schützenplatz wurde der Startpunkt gesetzt, gefolgt vom langen Festumzug durch Ückerath und offizieller Begrüßung. Abordnungen aus den 17 Bruderschaften der fünf angegliederten Städte waren unter einen Hut zu bringen, und da traf es sich wieder einmal gut, dass Ückerath mit einem riesigen Festzelt ausgestattet  ist. Nicht nur Bezirkskönig Heinz-Willi Heesen mit Königin Anita und Bezirks-Bambiniprinz Max Arnt ließen es sich nicht nehmen, die etwa 500 Gäste willkommen zu heißen.

In den Wettkämpfen wurden die neuen Majestäten ermittelt. „Angefangen beim Bezirks-Bambiniprinz über den Bezirks-Schülerprinz und den Bezirks-Jungschützenkönig bis zu Mannnschafts-Wettbewerben werden die neuen Amtsträger kreiert“, erklärte Jungschützenmeister Alexander Schnee. Alles solle nach vorn ausgerichtet werden, ergänzte der 2. Brudermeister Stefan Maxeiner, denn rückwärts zu blicken, das bringe gar nichts sagte er angesichts der zurückliegenden Querelen in der Bruderschaft.

Blasorchester gaben dem Festumzug und dem Geschehen im Festzelt den akustischen Background. Und es war oft Lob zu hören, wie die Idee der Schützenvereine mühelos die Generationen zusammenbringt. In Nievenheim-Ückerath versteht man eben zu feiern, ergänzte einer. Auch bei den Majestäten und geladenen Gäste auf der Ehrentribüne fand dieses besondere Schützenfest hohen Anklang.

Mit Nievenheim-Ückerath war damit für den Festtag eine gute Wahl getroffen, ist die heimische Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft doch die größte im Stadtgebiet Dormagen und verfügt damit über das geforderte Know-how und die nötigen Ressourcen. Für Jung und Alt wurde eine Menge geboten. Neben dem Schießen waren die farbenprächtigen Fahnenschwenk-Wettbewerbe ein Blickfang für das Publikum. Kistenklettern, Spielmobil und Hüpfburg waren beliebte Anziehungspunkte für die Kleinen.