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Betreuung in Dormagen: Stadt fragt per Elternbrief den Kita-Bedarf ab

Betreuung in Dormagen : Stadt fragt per Elternbrief den Kita-Bedarf ab

Die Stadt Dormagen und die Dormagener Sozialdienst GmbH bereiten sich darauf vor, rund 900 Kinder unter sechs Jahren ab dem 8. Juni wieder im „eingeschränkten Regelbetrieb“ der Kitas betreuen zu können.

Am Freitag wurde ein Elternbrief versandt, mit dem der Betreuungsbedarf erhoben wird. Die Kinder werden – den Vorgaben der Landesregierung entsprechend – zehn Stunden weniger als bislang vereinbart betreut.

„Dies ist den erhöhten Hygieneanforderungen geschuldet, aber auch der Situation, dass einige Erzieherinnen wegen Vorerkrankungen nicht wie gewohnt einsetzbar sind“, erklärt Erster Beigeordneter Robert Krumbein. Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, für die Monate Juni und Juli zum Ausgleich nur den halben Elternbeitrag zu erheben. „Die neue Betreuungssituation stellt alle Akteure vor große Herausforderungen. Die Beschäftigten in den Kitas, die Verwaltung, die an möglichst passgenauen Lösungen arbeitet, aber vor allem auch die Eltern“, weiß Elisabeth Gartz, die für städtische Kitas zuständig ist. Es sei Flexibilität gefordert, so könne vielleicht auch nachbarschaftliche Hilfe fehlende Betreuung überbrücken.