Dormagen: Bester Ostermarkt seit langem

Dormagen: Bester Ostermarkt seit langem

Begeisterung löste bei der WSD die Besucherresonanz beim Ostermarkt aus. WSD-Chef Gerd Hengsberger freut sich über das "gestiegene Niveau" der mehr als 40 Stände auf der Kölner Straße, wo kein Geschäft geschlossen blieb.

Die Sonne hätte sich zwar durchaus etwas deutlicher zeigen können, doch das Wetter blieb stabil und viele tausend Kunden strömten aus nah und fern zum Ostermarkt in die Dormagener Innenstadt. "Ich habe kein einziges Geschäft gesehen, das nicht geöffnet gewesen wäre", zeigte sich gestern Nachmittag Gerd Hengsberger, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft der Stadt Dormagen (WSD), begeistert über den Zuspruch, der während des gesamten Wochenendes im gesamten Verlauf der Kölner Straße registriert werden konnte.

Foto: NGZ

"Sehr zufrieden" mit dem Verlauf des Ostermarkts war etwa Stephan Thönneßen, Inhaber der Buchhandlung "seitenweise". Auch wenn er in diesem Jahr keine Außenstände aufgebaut hatte, der Zulauf an Kunden sei sehr positiv gewesen. "Erstaunt von dem Ergebnis", das er an beiden Tagen des Ostermarkts aus eigenem Augenschein registrieren konnte, war Vizebürgermeister Hans Sturm.

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Vom "besten Ostermarkt seit langem" spricht Gerd Hengsbergers WSD-Vorstandskollege Hans-Dieter Lehnhoff, der geschäftsführende Gesellschafter des Ring-Centers. Dort sei es schon in der gesamten Woche vor dem Ostermarkt "super gelaufen", wobei "ein tolles Plus gegenüber dem Vorjahr" habe erzielt werden können.

Für den großen Publikumsandrang gibt es nach Lehnhoffs Worten "mehrere Faktoren", einer davon sei sicher, dass die Agentur Solbach und Nolden mit der Bestückung der Stände auf der "Kö" beauftragt worden sei, nachdem sie schon beim Adventsmarkt ihre Premiere in Dormagen feiern konnte. "Die Plakatierung, auch um Dormagen herum, hat die Kunden überzeugt", spart Lehnhoff nicht mit Lob für die Agentur.

"Nach dem langen Winter lechzten die Kunden nach neuer Mode", beschreibt Hans-Dieter Lehnhoff seine Eindrücke vom Wochenende, aber auch bereits der voran gegangenen Tage. Ein "Riesenerfolg" sei auch die "Spätöffnung bis 22 Uhr am vergangenen Donnerstag" gewesen, so der Chef des Ring-Centers.

"Eine Frequenz wie beim Michaelis-Markt", konstatiert Gerd Hengsberger für den verkaufsoffenen Sonntag, wobei ihm zufolge "auch die Aussteller sehr zufrieden sind." Gerd Hengsberger ist wie Hans-Dieter Lehnhoff von der Arbeit der Agentur Solbach und Nolden überzeugt: "Wir haben das erreicht, was wir wollten — das Niveau ist deutlich gestiegen." Mehr als 40 Stände waren auf der "Kö" zu finden. Neben Kunsthandwerk und Imbissständen waren darunter natürlich auch österliche Geschenkideen sowie last but not least Frühlingsblumen. Laut Gerd Hengsberger ging es der WSD darum, "das Umland, aber auch die Dormagener zu erreichen, die nicht mehr so oft in die Innenstadt kommen."

Von Neuss bis Köln reiche der Einzugsbereich des Dormagener Ostermarkts: "Es waren viele Grevenbroicher da, aber auch Leute aus Jülich", so Gerd Hengsberger. "Wir wollen nicht mit Düsseldorf oder Köln konkurrieren, aber als Mittelstadt haben wir auch einiges zu bieten, wie uns die Kunden bestätigen", beschreibt er die Ambitionen der Dormagener Geschäftsleute.

(NGZ)