Dormagen: Beifall und Jubel für Krissy Matthews im "Pink Panther"

Dormagen: Beifall und Jubel für Krissy Matthews im "Pink Panther"

Der 25-jährige britisch-norwegische Singer-Songwriter und Bluesrock-Gitarrist Krissy Matthews bereicherte am Samstag das Konzertprogramm im Szenelokal "Pink Panther" am Höhenberg. Mit knapp halbstündiger Verspätung betrat er mit seiner Band die Bühne. Die Bluesrock-Formation zog sofort die Leute von den Tischen weg nach vorn. Die rund 40 Zuhörer erlebten "schmutzigen" Gitarrensound plus rauchige Stimme. Diese besondere Mischung war bereits in einem Radiokonzert bei der BBC zu hören. Außerdem ist Krissy Matthews bereits in zahlreichen Ländern mit Größen seines Genres aufgetreten. Im "Pink Panther" wäre zwar noch Platz für mehr Gäste gewesen, aber das Konzert war auch erst vor rund einer Woche angesetzt worden.

Nach etwa einer Dreiviertelstunde legte die Band eine Pause ein, die die Musikfans im Publikum zum Fachsimpeln nutzten. Doch als es weiterging, ging es wieder fix zurück vor die Bühne. Und je länger der Abend dauerte, desto mehr Köpfe und Füße bewegten sich auch bei denen, die an ihren Plätzen zurückgeblieben waren. Vor der Bühne gab es bei Songs wie "I've been Searching" oder "Language by Injection" sowieso kein Halten mehr. Es wurde getanzt und im Takt der Musik mitgegangen. Und es gab viel Beifall und Jubel zwischen den Songs. Matthews nutzte oft die Gelegenheit, das Publikum mit einzubeziehen. Als eine Gruppe Männer "Seven Nation Army" von den White Stripes anstimmte, unterstützte der Gitarrist sie spontan mit einem Solo.

Da das Konzert bei freiem Eintritt stattfand, wurde am Ende eines langen Auftritts für die Band aus Oxford gesammelt, nachdem diese um etwa 0 Uhr die Bühne verlassen hatte. Natürlich wurde nach so einem Auftritt gerne zusammengelegt.

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Für kommende Konzerte plant "Pink-Panther"-Betreiber Jorgos Flambouraris etwas Neues: "Die Konzerte sollen auch auf der Leinwand zu sehen sein." Dann auch eventuell wieder mit den drei Jungs aus England. Denn die versprachen 2019 wieder in die Event-Musikkneipe zu kommen. Das nächste Konzert im Pink ist am 21. April mit der Mason Rack Band.

(NGZ)