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Bei Wohnungspreisen liegt Dormagen im Mittelfeld

Immobilien : Bei den Wohnungspreisen liegt Dormagen im Mittelfeld

Wie aktuelle Untersuchungen zeigen, liegt Dormagen auf dem Wohnungsmarkt preislich im Mittelfeld. Mieter müssen 7,20 Euro pro Quadratmeter bezahlen, für Wohneigentum werden 2170 Euro fällig. Deutlich günstiger ist es am Niederrhein.

Am wenigsten müssen Mieter in der 36.000 Einwohner großen Mittelstadt Voerde zahlen (5,60 Euro). Wer Großstädte bevorzugt, wird am Niederrhein ebenfalls mit wenig Budget fündig: In Duisburg kostet der Quadratmeter Miete gerade einmal 5,70 Euro. Richtig teuer ist es dagegen in den Metropolstädten: Köln (10,50 Euro) und Düsseldorf (10,00 Euro) liegen bei den Mieten unter den fünf teuersten Städten. Am günstigsten können Käufer Immobilien im nördlichsten Rheinabschnitt erwerben. In Rees kostet der Quadratmeter Eigentum lediglich 1090 Euro.

Dank des neuen Baukindergeldes können sich Familien schon bald mehr Wohnraum leisten. So sind für eine Familie mit zwei Kindern beim Kauf eines gebrauchten Einfamilienhauses in Dormagen rechnerisch 9,1 Quadratmeter mehr Wohnfläche drin als ohne Förderung. „Für eine solche Immobilie bedeutet das Baukindergeld in seiner aktuell diskutierten Höhe von rund 24.000 Euro im Prinzip einen Preisvorteil von sieben Prozent", sagt LBS-Gebietsleiter Uwe Niebuhr. Die Immobilienpreise gehen aus der aktuellen Studie „Markt für Wohnimmobilien 2018" hervor. Das Baukindergeld soll - auch rückwirkend - zum 1. Januar 2018 für den erstmaligen Erwerb von neuem oder gebrauchtem Wohneigentum an Familien gezahlt werden. Pro Kind bekommen Förderberechtigte 12.000 Euro verteilt auf zehn Jahre. Dieser staatliche Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Beim aktuellen Preis für eine gebrauchte 80 Quadratmeter Eigentumswohnung in Dormagen bringt das Baukindergeld rechnerisch 13,2 Quadratmeter mehr Wohnraum, ohne die finanzielle Belastung zu erhöhen.

(NGZ)