Dormagen: Beatles-Coverband versetzt Gäste in die 1960er Jahre zurück

Dormagen: Beatles-Coverband versetzt Gäste in die 1960er Jahre zurück

Ursprünglich kommen sie im Original aus Liverpool, doch ihre Hits fanden mit der Coverband "Rubber Soul" nun schon zum dritten Mal den Weg nach Dormagen. Zweieinhalb Stunden Beatles stand am Freitagabend in der Kulturkirche auf dem Programm und für die Gäste bedeutete dies zweieinhalb Stunden klatschen, mitsingen, tanzen und schunkeln. "Ich bin schon das zweite Mal beim Rubber-Soul-Konzert in der Kulturkirche, das erste Mal war es schon sensationell und heute war es wieder klasse", fand Besucher Volker Bruns. "Es ist eine der besten Beatles-Coverbands", sagt der Dormagener, der es auch schön fand, dass zwischendurch unbekanntere Lieder gespielt wurden. "Der Sound kommt in der kleineren Räumlichkeit gut rüber."

"Rubber Soul" besteht aus Toto Löhnert (Leadgitarre), Heri Scherkenbach (Rhythmusgitarre), Jürgen Lenkeit (Bass) und Bernd Alsdorf (Drums). Alle vier Musiker sind natürlich leidenschaftliche Beatles-Fans. "Sonst würden wir das nicht schon so lange machen", sagt Toto Lönert, schließlich feiert das Quartett nächstes Jahr das 20-Jährige Bestehen der Band. "Rubber Soul" ist der Name des sechsten, 1965 erschienenen Albums der Beatles und deshalb Bandname der Wermelskirchener Coverband geworden, "weil es kein Songname ist wie die anderen Albumnamen, sondern ein Eigenname", sagt Drummer Bernd Alsdorf. Die Musiker wollten sich beim Namen nicht auf nur einen Song beschränken. Das Konzert in Dormagen markierte den Tourauftakt für die vier Musiker in diesem Kalenderjahr.

"Die Lieder der Beatles waren alle relativ kurz, deshalb spielen wir schnell mal 43 Lieder an einem Abend", sagt Alsdorf. Darunter Hits der Liverpooler wie "Yellow Submarine" (1966), bei dem die Gäste nicht nur wie auch bei den meisten anderen Liedern sehr textsicher mitsangen, sondern besonders den Refrain des Lieds über das gelbe U-Boot lautstark intonierten. Mit "Twist und Shout" (1963), das als Zugabe für viel tanzende Bewegung im Publikum sorgte, oder "Hey Jude" (1968), das zum Schunkeln animierte, wurden Klassiker der Liverpooler Rockband auf die Bühne gebracht.

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Pfarrer Frank Picht, Organisator der Friday-Night-Reihe in der Kulturkirche, war mit der Resonanz zufrieden: "Es waren mehr Leute da als noch beim letzten Auftritt der Band hier und es hat Spaß gemacht."

(NGZ)
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