Bauprojekt in Dormagen: Bahnhofsumbau startet mit Fest

Bauprojekt in Dormagen : Bahnhofsumbau startet mit Fest

Für 3,6 Millionen Euro wird an der Westseite gebaut. Der Vorplatz wird autofrei.

Im Rahmen des Stadtteilprojektes Soziale Stadt Horrem wird der Bahnhofsvorplatz einschließlich des Fußgängertunnels neu gestaltet. Vor zwei Wochen fiel der Startschuss. Für Freitag, 13. September, lädt der Bürgermeister alle Bürger zum Baustartfest ein. Von 16.30 bis 18.30 Uhr können sich Interessierte über den Ablauf der Umbaumaßnahmen informieren und in geselliger Runde austauschen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Nachdem die Ost-West-Promenade vor wenigen Tagen fertiggestellt wurde, startet jetzt das nächste Projekt in Horrem: die Umbaumaßnahmen an der Westseite des Bahnhofs zur Knechtstedener Straße hin. Dort sollen ein neuer Treppenaufgang und ein autofreier Vorplatz entstehen. „Der Bahnhof ist eine Visitenkarte für unsere Stadt“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Deshalb ist es wichtig, dass er offener, freundlicher und einladender gestaltet wird.“ Bis voraussichtlich Herbst 2020 sollen die Umbaumaßnahmen dauern.

Derzeit werden Probebohrungen und Sondierungsmaßnahmen vorgenommen. Vorgesehen ist, dass ab der Woche vom 7. Oktober die westliche Treppe gesperrt und die gesamte Treppenanlage neu gebaut wird. Im Frühjahr 2020 soll dann der Fußgängertunnel neu gestaltet werden. Ein neuer Boden, bessere Beleuchtung und schmutzabweisend Wandbeläge sind geplant. „Dadurch wollen wir mehr Aufenthaltsqualität schaffen und möglichst keine Schmuddelecken entstehen lassen“, sagt Lierenfeld.

Anschließend steht der Bau eines autofreien Vorplatzes auf dem Programm. Dazu soll die Verbindungsstraße von der abknickenden Knechtstedener Straße zum Rübenweg abgepollert werden. Lediglich die direkten Anwohner werden dann noch die Möglichkeit haben, über den Platz zu ihren Garagen zu fahren. Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahmen liegen bei 3,6 Millionen Euro.

Das Projekt ist als Teil der Gesamtmaßnahme Bahnhof zu sehen. Dazu gehören auch die Aspekte Sicherheit und Ordnung. Zwei zusätzliche Kräfte des Ordnungsdienstes sind mit dem Polizei-Bezirksbeamten dauerhaft am Bahnhof stationiert. Zwei Bahnhofsbeauftragte sorgen an sieben Tagen in der Woche für Sauberkeit sorgen.

(schum)
Mehr von RP ONLINE