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Baugenossenschaft Dormagen: Vier Prozent Dividende für Mitglieder

Wohnen in Dormagen : Baugenossenschaft: Vier Prozent Dividende für Mitglieder

Es läuft gut bei der Baugenossenschaft Dormagen, und davon profitieren auch ihre Mitglieder: Aufgrund des 2018 erzielten Bilanzgewinns in Höhe von 278.168 Euro (2017 lag er bei 190.380 Euro) wird auch in diesem Jahr wieder eine vierprozentige Dividende an sie ausgeschüttet.

Das gab der Vorstand im Zusammenhang mit der jüngsten Vertreterversammlung bekannt, bei der der Jahresabschluss 2018 einstimmig beschlossen worden war. Der Überschuss im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte nach Angaben der Baugenossenschaft bei 500.759 Euro gelegen und damit um rund 158.000 Euro höher als im Jahr davor. „Der Vorstand beurteilt den Geschäftsverlauf aufgrund der erreichten Ziele als positiv und die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage als stabil und geordnet“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Genossenschaft.

Unterdessen schreiten die Bauarbeiten für die ersten 60 barrierearmen Wohnungen im neuen Quartier „Höfe am alten Wochenmarkt“ (Helbüchelstraße/Friedrich-Ebert-Straße/Ubierstraße) voran. Die Planung des dritten Bauabschnitts mit 23 Wohneinheiten und zwei Wohngruppen an der Helbüchelstraße ist auf der Zielgeraden. Die Baugenossenschaft rechnet damit, dass sie die Baugenehmigung noch in diesem Jahr erhält.

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Angesichts der aktuellen politischen Debatten zum Thema Mietpreise sieht Vorstand Axel Tomahogh-Seeth die Baugenossenschaft weiterhin als einen entscheidenden Faktor für sozialverträgliches Wohnen in Dormagen: „Unsere durchschnittlichen Mieten liegen weit unter dem Mietspiegel – als Genossenschaft sind wir die gelebte Mietpreisbremse hier in Dormagen.“ Mit Blick auf die Demografie soll das Projekt „Höfe am alten Wochenmarkt“ den beispielhaften Ausgangspunkt für ökologische, sozialverträgliche und nachhaltige Wohnprojekte bilden.

Im Bestand wurde 2018 viel modernisiert. Der Schwerpunkt lag im Dormagener Stadtteil Horrem. Eine große Rolle spielten dabei Energieeffizienz und Barrierefreiheit.