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Dormagen: Bahnverkehr nach Todesfall lahmgelegt

Dormagen : Bahnverkehr nach Todesfall lahmgelegt

Ein Todesfall in der Nähe des Dormagener Bahnhofs hat am Donnerstag Abend erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr gehabt. Nach Angaben der Polizei hat sich ein 60 Jahre alter Mann aus Süddeutschland in Höhe der Zonser Straße in Horrem vor einen Zug geworfen.

Ein Fremdverschulden konnten die Kreispolizeibehörde sowie die Bundespolizei gestern gegenüber unserer Zeitung ausschließen.

Die Deutsche Bahn sperrte in diesem Bereich den Zugverkehr in der Zeit von 20.44 bis 22.37 Uhr. Die Folgen für Bahnreisende waren erheblich, wie ein Sprecher bestätigte. So wurden für 22 Züge Verspätungen von bis zu 49 Minuten registriert.

In der Folge des tragischen Falls wurden vier Züge umgeleitet; bei weiteren elf gab es so genannte Teilausfälle. Das heißt, erklärte der Bahn-Sprecher, dass die Züge vor dem Dormagener Bahnhof gewendet wurden. Bei den verspäteten Zügen handelte es sich nach Bahnangaben um den Regionalverkehr, also Regional-Express und auch S-Bahnen.

Betroffen waren Berufspendler, aber vor allem Narren, die am Altweiber-Tag in die beiden großen Karnevalshochburgen Düsseldorf und Köln wollten beziehungsweise auf dem Heimweg nach Dormagen waren.

(NGZ)